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Russische Journalistin Owsjannikowa vor Gericht

44-Jähriger droht langjährige Haftstrafe
© Unsplash

Zensur in Russland: Seit Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine haben die russischen Zensurbehörden mehr als 40 Redaktionen geschlossen oder zur Schließung gezwungen

Marina Owsjannikowa ist vielen bekannt aufgrund ihres Live-Fernsehauftritts zu Beginn des russischen Angriffskriegs  auf die Ukraine. Ihre Live-Protestaktion im russischen Fernsehen gegen den Militäreinsatz führt allerdings dazu, dass sich die 44-Jährige ab Donnerstag vor Gericht verantworten muss.

Ihr wird vorgeworfen, die russische Armee „diskreditiert“ zu haben. Demnach droht der Journalistin bei dem Prozess in Moskau eine lange Haftstrafe. Owsjannikowa arbeitete unter anderem kurzzeitig für die deutsche Zeitung „Die Welt„.

Inzwischen ist Owskannikowa wieder in Russland. In der vergangenen Woche hatte sie nahe des Kreml erneut gegen den Angriffskrieg gegen die Ukraine demonstriert und Machthaber Wladimir Putin einen „Killer“ genannt.

Seit Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine haben die russischen Zensurbehörden mehr als 40 Redaktionen geschlossen oder zur Schließung gezwungen, da sie nicht regierungskonform über den Angriff auf die Ukraine berichteten.

APA/ Red.

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