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RTL-Dschungelcamp startete trotz Buschbränden

RTL reagierte auf die Kritik von Politikern und Zuschauern mit einer Spendenaktion.
© Pixabay

Symbolbild

Trotz verheerender Buschbrände in Australien startete RTL vergangenen Freitagabend (10. Jänner) erneut eine Staffel des Formats „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“. Die Ekelshow wird bereits zum 14. Mal aus dem australischen Dschungel übertragen und gehört trotz sinkender Zuschauerzahlen jedes Jahr zu den Quotengaranten des Kölner Privatsenders. Die diesjährige Auftaktshow von mehr als drei Stunden Länge sahen etwas mehr Zuschauer als vergangenes Jahr. Im Schnitt 6,01 Millionen sahen in Deutschland zu, was ab 21.15 Uhr einem Marktanteil von 24,3 Prozent entsprach (Vorjahr etwa 23 Prozent). 2019 hatten die Auftaktsendung knapp unter sechs Millionen gesehen, davor das Jahr aber noch etwa 6,5 Millionen, vor drei Jahren sogar noch siebeneinhalb Millionen.

Es hagelte Kritik

Vor Beginn der aktuellen Staffel hatten Politiker, Ex-Teilnehmer und Internetnutzer Kritik vorgebracht, dass es geschmacklos sei, die Unterhaltungsshow auszustrahlen. In Australien fürchten derzeit viele Einwohner um ihre Existenz, rund eine Milliarde Tiere sind laut Experten in den Feuern umgekommen. RTL will während der Staffel immer wieder auf die Thematik eingehen, das obligatorische Lagerfeuer wurde gestrichen. „Lassen Sie uns bitte ganz schnell anfangen, bevor uns die SPD verbietet, solange es sie noch gibt“, witzelte Zietlow zu Beginn.

Spendenaktion

RTL reagierte auf die Kritik mit einer Spendenaktion. Der Kölner Privatsender selbst wolle 100.000 Euro an die Opfer der Brände spenden und in der Finalshow in zwei Wochen nachlegen, hieß es in einer Mitteilung. Das Geld soll ans Australische Rote Kreuz gehen.

Zu den zwölf Kandidaten, die im Camp Ekelprüfungen absolvieren müssen und sich vorwiegend von Reis und Bohnen ernähren, zählen die Wiener Schauspielerin Sonja Kirchberger („Die Venusfalle“), Ex-Boxer Sven Ottke und mehrere Ex-Teilnehmer von Shows wie „Bachelor in Paradise“, „Love Island“ und „Deutschland sucht den Superstar“.

 

APA/Red

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