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RSF ruf sich nach israelischem Anschlag IStGH an

Beschuss von Medienbüros sei ein „Kriegsverbrechen“ gewesen
© Pixabay

RSF wendet sich an den internationalen Strafgerichtshof.

Im Gazastreifen wurde ein Gebäude mit Medienbüros von einer Rakete getroffen. Dieser absichtliche Angriff veranlasste Reporter ohne Grenzen (RSF) dazu sich an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zu wenden. Laut der Organisation stelle der Anschlag ein „Kriegsverbrechen“ dar. Das 13-stöckige Gebäude, in dem die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) sowie der katarische Fernsehsender Al-Jazeera ihre Büros hatten, wurde von einer israelischen Rakete in Trümmer gelegt. Der israelische Ministerpräsident hatte das Gebäude in einem Interview als „vollkommen legitimes Ziel“ bezeichnet. Von Seiten des israelischen Militärs wurde der Angriff damit begründet, dass sich die Anlagen des Geheimdienstes der radikalislamischen Hamas im Gebäude befunden hätten. Laut israelischen Angaben wurden die Eigentümer des Hauses eine Stunde vor dem Anschlag vom Geheimdienst dazu aufgefordert das Gebäude räumen zu lassen. In den vergangenen Tagen ist der Konflikt zwischen Israel und Hamas mehrfach eskaliert. Es kam zu gegenseitigen Raketen-Beschlüssen. Angaben von RSF zu Folge wurden auch andere Medienhäuser von israelischen Luftangriffen zerstört. Insgesamt seien 23 lokale und internationale Medien getroffen worden.

APA/red

 

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