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Reporter ohne Grenzen fordert Freilassung von Assange

Der WikiLeaks-Gründer ist nun schon zwei Jahre in Großbritannien inhaftiert.
© Pixabay

Der Fall Assange könnte bis zum Europäischen Gerichtshof gehen.

Assange soll Informationen enthüllt haben, die Details über das Vorgehen der US-Streitkräfte im Irak- und Afghanistan-Krieg beinhalteten. Reporter ohne Grenzen fordert den Inhaftierten sofort freizulassen. Anfang dieses Jahres lehnte ein Londoner Gericht einen Antrag auf Kaution und Strafe unter Hausarrest ab. Auch die Auslieferung an die USA wurde von der selben Richterin abgelehnt. In Haft sitzt der 49-Jährige da er durch seine Flucht in die ecuadorianische Botschaft gegen die Kautionsauflagen verstoßen hatte. Die US-Justiz wirft ihm vor, durch das Stehlen und Veröffentlichen von geheimen US-Militäreinsatzmaterial, das Leben von US-Informanten gefährdet zu haben. Seine Unterstützer hingegen feiern Assange als Helden, der Kriegsverbrechen aufdeckte. Reporter ohne Grenzen kritisierte, dass die Anhörung des Journalisten nur mehr hinter verschlossenen Türen stattfinden wird. Die Auslieferung an die USA könne noch Jahre dauern. Am Ende könnte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte darüber entscheiden. In Österreich besteht aktuell die Möglichkeit ein Volksbegehren für den Schutz von Assange zu unterzeichnen. Ziel des Volksbegehren ist es Assange die Staatsbürgerschaft zu ermöglichen.

APA/red

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