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Reporter bei Pressekonferenz in München attackiert

BR-Intendantin Katja Wildermuth: "Jeder Angriff auf Journalisten ist auch ein Angriff auf die Pressefreiheit" 
© Unsplash

Bereits während der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen kam es immer wieder zu körperlichen und verbalen Angriffen auf Pressevertreter

Bei einer Pressekonferenz in München kam es zu einer körperlichen Attacke auf einen Medienvertreter. Der Reporter des Bayrischen Rundfunks (BR) wurde von einem Mann angegriffen, der ihm nach BR-Angaben mehrere Faustschläge auf den Kopf gab. Der Journalist habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Der Vorfall habe sich am Dienstag bei einer Pressekonferenz von Gesundheitsminister Klaus Holetschek zu einer Kampagne für die Corona-Auffrischungsimpfungen ereignet. Weitere Details wollten die Ermittler im Laufe des Mittwochs bekanntgeben.

Nachdem der Mann den Reporter mit mit Faustschlägen attackierte, haben Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts den Angreifer zurückgedrängt. Auf dem Weg zum Auto habe der Mann den Journalisten aufgelauert und erneut mit seiner Faust geschlagen.

BR-Intendantin Katja Wildermuth verurteilte den Angriff am Mittwoch: „Jeder Angriff auf Journalisten ist auch ein Angriff auf die Pressefreiheit.“ BR-Chefredakteur Christian Nitsche sprach vom bisher schwersten Angriff auf einen BR-Kollegen. Reporter seien während der Corona-Pandemie auf Demonstrationen zwar immer wieder verbal angegangen worden, aber „Die jetzige gewalttätige Attacke sprengt diese Dimension“, so Nitsche.

 

APA/ Red.

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