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Reißerische Headlines bringen’s nicht

US-Studien zeigen, dass sich durch sogenannte „Clickbait" zum Teil sogar die Zugriffe reduzieren.
@Pixabay

Durch das vermehrte Aufkommen von Fake News in den sozialen Medien bemüht sich die Forschung sehr darum, Wege zu finden, um mittels KI systematisch Clickbait zu identifizieren und zu blockieren.

Besonders reißerische Titel, auch „Clickbait“ genannt, kommen bei Lesern nicht so gut an wie gedacht, wie Forscher der Pennsylvania State University und der Michigan State University in mehreren Studien zeigen. In manchen Fällen reduzieren sich dadurch sogar die Zugriffe, heißt es. Eine weitere Erkenntnis: Künstliche Intelligenz (KI) tut sich extrem schwer, Clickbait-Artikel von normalen Beiträgen zu unterscheiden.

Clickbait sei schwer zu identifizieren

„Weil Fake News in den sozialen Medien ein riesiges Problem sind, bemüht sich die Forschung sehr darum, Wege zu finden, um mittels KI systematisch Clickbait zu identifizieren und zu blockieren“, so Shyman Sundar, Leiter des Media Effects Research Laboratory an der Penn State. Die neuesten Studien würden allerdings die Vermutung nahelegen, dass es gar nicht so leicht ist, Falschnachrichten auf diese Weise auf die Spur zu kommen. „Einige glauben, dass man nur das Clickbait-Problem lösen muss, um auch das Fake-News-Problem zu lösen. Unsere Studien zeigen aber, dass Clickbait viel komplizierter ist als wir dachten.“

 

PA/Red.

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