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„Radio Stimme“ mit Bildungsauftrag

Die ehrenamtliche Redaktion kritisiert neues Medien-Digitalförderungsgesetz.
© pixabay

„Radio Stimme will gegen Diskriminierung und soziale Ungleichheit auftreten und setzt sich für Gleichberechtigung, Solidarität und Nachhaltigkeit ein.“

Seit 30 Jahren tritt die Initiative Minderheiten für eine minderheitengerechte Gesellschaft ein. Seit 23 Jahren kommt „Radio Stimme“ dabei eine wichtige Bedeutung zu: Ein ehrenamtliches Redaktionskollektiv versucht, politisches Radio zu machen und Themen zu behandeln, die im medialen Alltag sonst zu kurz kommen. Seit fünf Jahren ist Melanie Konrad Teil des Teams. „Wir machen Radio für alle. Aber unter Rahmenbedingungen, die in kommerziellen Medien unmöglich wären“, sagt sie.

Das geplante neue Medien-Digitalförderungsgesetz trage der Sondersituation und Bedeutung der Freien Radios nicht Rechnung, kritisiert Konrad. „Wir machen gemeinnützige Medienarbeit und erfüllen ganz zentral einen Bildungsauftrag. Man kann uns nicht mit profitorientierten Medienunternehmen in einen Topf werfen.“ Dort seien Themen abseits des Mainstreams weiter unterrepräsentiert, und auch in den Chefbüros ändere sich nur wenig: „Die sind weiterhin weiß und männlich dominiert.“ Deswegen habe es etwa in der Corona-Pandemie seitens der Regierung lange gedauert, bis man erkannt habe, dass man nicht alle in Österreich lebenden Menschen mit Informationen auf Deutsch erreiche.“

 

APA/Red.

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