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ProSiebenSat1-Chef lehnt Fusion ab

Italienische Mediaset hält bereits 15 Prozent der Aktien.
© ProSiebenSat.1/Martin Saumweber

Max Conze

Max Conze, der Vorstandsvorsitzende von ProSiebenSat1-Gruppe, zu der auch der österreichische Privatsender Puls 4 gehört, lehnt eine Fusion mit dem neuen Großaktionär Mediaset aus Italien ab. „Ich bin sehr skeptisch, was eine strukturelle Verschmelzung unserer Unternehmen angeht. Das wäre zwar nicht unmöglich, aber die überschaubaren Synergien würden eine Verschmelzung nicht rechtfertigen, denn die Umsetzung wäre komplex, langwierig und teuer“, sagte Conze der „Süddeutschen Zeitung“.

Jetzt wolle er erstmal verstehen, was Mediasets Absichten seien. „Wir treffen uns an diesem Montag und besprechen, wie Mediaset sich das Engagement insgesamt vorstellt“, so Conze. Mediaset hatte zuletzt in zwei Schritten gut 15 Prozent der Aktien an dem deutschen Fernseh- und Internetunternehmen erworben. Conze ergänzte, ihn würde es nicht überraschen, wenn Mediaset den Anteil weiter aufstocken würde. Conze rechnet zudem damit, dass andere Investoren beim deutschen Puls4-Mutterkonzern einsteigen könnten.

APA/red

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