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ProSiebenSat. 1 mit mehr Eigenproduktionen

Der deutsche Privatsender möchte verstärkt plattformunabhängig unterhalten.
© ProSiebenSat.1 Media SE/Florian Bachmeier

CEO und Vorstandsmitglied Wolfgang Link

Der deutsche TV-Konzern ProSiebenSat. 1, zu dem auch der österreichische Privatsender Puls 4 gehört, will verstärkt eigenproduzierte Unterhaltungsformate anbieten und diese über viele Kanäle verbreiten. Man sei „auf einem guten Weg, ein plattformunabhängiges Unterhaltungsunternehmen zu bauen“, sagte Vorstandsmitglied und CEO SevenOne Entertainment, Wolfgang Link, der dpa.

Dazu gehöre die Förderung neuer digitaler Unterhaltungsangebote wie der Audioplattform FYEO oder der Streamingplattform Joyn. Link kündigte für die nächsten Monate an: „Vieles ist möglich, da wir für unseren Entertainment-Bereich unsere starken Sendermarken und die Content-, Sales- und Digitalaktivitäten von ProSiebenSat.1 unter einem Dach zusammengeführt haben“, erläuterte Link.

Bundeswettbewerbsbehörde bewilligt Zusammenschluss in Online-Dating-Bereich

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat einem Zusammenschluss im Online-Dating-Bereich zwischen ProSiebenSat. 1 und der US-amerikanischen The Meet Group zugestimmt. Das gab die BWB am Montag bekannt. ProSiebenSat.1 betreibt in Österreich die Dating-Plattformen Parship und ElitePartner, The Meet Group ist hierzulande laut BWB vor allem mit LOVOO vertreten.

Bereits im März dieses Jahres wurde bekannt, dass der deutsche Fernsehkonzern über seine E-Commerce-Tochter NuCom und gemeinsam mit dem US-Finanzinvestor General Atlantic den US-App-Entwickler The Meet Group kaufen will. Als Kaufpreis wurden damals rund 500 Mio. Dollar (440 Mio. Euro) genannt. Mit dem Kauf will ProSiebenSat.1 laut eigenen Angaben einen führenden Anbieter am Online-Dating-Markt schaffen.

Am 5. Mai sei der Merger bei der BWB angemeldet worden. Die Behörde habe den Zusammenschluss umfassend geprüft und sei nach einer Marktumfrage unter den Wettbewerbern zu dem Ergebnis gekommen, dass es „keinen Hinweis auf Wettbewerbsprobleme“ gebe. „Die BWB stellt daher keinen Prüfungsantrag an das Kartellgericht. Der Zusammenschluss wird daher in Österreich freigegeben“, hieß es in der Aussendung vom Montag (15.6.). Es steht nur mehr die Zustimmung des deutschen Kartellamtes noch aus.

APA/red

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