Skip to content

Prinz Harry und Meghan verklagen Boulevardpresse

Paar fühlt sich durch "rücksichtlose Kampagne" bedroht.
© Pixabay

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) fühlen sich durch eine „skrupellose Kampagne“ der britischen Boulevardpresse bedroht und gehen in die juristische Gegenoffensive. Das teilte der Prinz auf seiner Webseite in einem emotionalen und zugleich sehr scharf formulierten Schreiben mit. Auslöser war ein privater Brief Meghans an ihren Vater, den die „Mail on Sunday“ in Auszügen veröffentlicht und kommentiert hatte.

Die Klage – unter anderem wegen Missbrauchs privater Informationen – richtet sich gegen die Zeitung und die Mutterfirma Associate Newspapers, wie das Anwaltsbüro des Paares in London mitteilte. Die Mediengruppe habe falsche und „vorsätzlich abfällige“ Berichte über den Herzog und die Herzogin von Sussex geschrieben.

Ein Sprecher der „Mail on Sunday“ teilte mit, dass die Zeitung bei ihrer Darstellung bleibe und „energisch“ gegen die Vorwürfe angehen werde. Auch sei der Brief Meghans an ihren Vater nicht falsch wiedergegeben worden. In dem Schreiben, das Thomas Markle in Auszügen an die Presse weitergab, appelliert Meghan an ihren Vater, nicht mehr mit der Boulevardpresse über sie zu sprechen und Lügen zu verbreiten.

Opfer der britischen „Mail on Sunday“

In seiner Erklärung schreibt Harry, dass seine Frau „eines der jüngsten Opfer der britischen Boulevardpresse“ geworden sei. Die Boulevardpresse habe ohne Rücksicht auf die Folgen „rücksichtslose Kampagnen“ im vergangenen Jahr, während Meghans Schwangerschaft und nach der Geburt des kleinen Archie geführt. Da das Medienhaus jede Lösung abgelehnt habe, müsse die Frage gerichtlich gelöst werden.

Harry erinnerte daran, dass „diese unerbittliche Propaganda auch menschliche Kosten“ habe. Damit meinte er die tödliche Verfolgungsjagd in Paris, bei der seine Mutter, Prinzessin Diana, zusammen mit ihrem Lebensgefährten Dodi Al Fayed Ende August 1997 auf der Flucht vor Paparazzi ums Leben kam. Er wolle keine Wiederholung der Geschichte. „Ich habe meine Mutter verloren, und jetzt sehe ich, wie meine Frau Opfer dieser selben starken Kräfte wird.“

 

PA/Red

 

Gefällt Ihnen der Beitrag?
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email