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Printmedien erzielten rund 600 Mio. Wertschöpfung

Samt den verbundenen Sektoren liegt die Bruttowertschöpfung im vergangenen Jahr bei 1,21 Mrd. Euro, die mit fast 20.000 Jobs zusammenhängt.
© VÖZ

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger will diese Fakten auch politischen Verantwortungsträgern zur Verfügung stellen

Die Branchenverbände VÖZ, ÖZV und VRM haben die volkswirtschaftliche Bedeutung österreichischer Printmedien erheben lassen. Demnach erzielten die heimischen Zeitungen und Zeitschriften 2019 mit über 7.500 Beschäftigten direkte Netto-Umsatzerlöse von 1,8 Mrd. Euro. Daraus leitet sich ein direkter Wertschöpfungseffekt in Höhe von 601,3 Mio. Euro ab, ermittelte das Institut Economica im Auftrag der Verbände.

Medien sichern rund 20.000 Arbeitsplätze

Rechnet man indirekte und induzierte Effekte hinzu, verdoppelt sich die erzielte Bruttowertschöpfung auf 1.21 Mrd. Euro, die mit fast 20.000 Arbeitsplätzen zusammenhängt. Auch dem Staat fließt einiges zu, so werden in Österreich insgesamt durch Printmedien 621,2 Mio. Euro an Steuern generiert.

„Die vorliegende Studie beweist klar, jeder in Print investierte Euro sichert zahlreiche Arbeitsplätze. Und das nicht nur in Print-Verlagen, sondern auch in der übrigen Wirtschaft. Gerade öffentliche Stellen sollten sich dessen bewusst sein“, sagte Dieter Henrich, Geschäftsführer des Verbandes der Regionalmedien Österreichs (VRM),  laut einer Aussendung. VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger will diese Fakten auch politischen Verantwortungsträgern zur Verfügung stellen, „wenn es um die Beurteilung von Themen wie Umsatzsteuerreduktion oder Presseförderung geht“.

APA/red

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