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Preisgekrönte Filme bei Viennale 21

Sechs Kinofilme, die die Herzen der Cineastinnen & Cineasten höher schlagen lassen
© Sonja Groiss

Indie-Filmemacher wie Thomas Sulak von KISS Films gelten als große Hoffnung der österreichischen Filmbranche

Bei der Viennale 2021, welche von 21. bis 31. Oktober 2021 stattfindet, präsentiert der Stadtkino Filmverleih insgesamt sechs Titel. Unter ihnen auch Filme, die bereits in Cannes, Berlin und Locarno preisgekrönt wurden. Den Preis für die Beste Regie erhielt bei den Filmfestspielen von Cannes beispielsweise der Musicalfilm „Annette“ von Leos Carax. Ausgezeichnet wurde außerdem „Wheel of Fortune and Fantasy“, für den der japanische Regisseurs Ryusuke Hamaguchi bei der Berlinale den Silbernen Bären entgegennahm. Die Brüder Ramon und Silvan Zürcher inszenierten „Das Mädchen und die Spinne“, ebenso bei der Berlinale ausgezeichnet. Ebenfalls in Cannes geehrt wurde „In Memoria“ von Regisseur Apichatpong Weerasethakul, „Wet Sand“ von Regisseurin Elene Naveriani gilt als Geheimtipp – Gia Agumava wurde beim Locarno Film Festival als Best Actor in der Kategorie Cineasti del presente ausgezeichnet.

Der österreichische Indie-Film

Regisseurin Jola Wieczorek feiert bei der Viennale 21 mit ihrem österreichischen Dokumentarfilm „Stories from the Sea“eine Welturaufführung. Insgesamt werden im Zuge des Events mehrere österreichische Independent-Filme die Aufmerksamkeit der Öffentlich auf sich ziehen. Filmemacherinnen und Filmemacher aus dieser Ecke gelten als wichtige Kommunikatoren, nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für die Bewusstmachung gesellschafts- und umweltpolitischer Themen. So behandelt „betrayed“, ein Kurzfilm von Regisseur, Schauspieler und Kameramann Thomas Sulak beispielsweise das Thema Femizid, das im Jahr 2021 vor allem in Österreich tragische Ausmaße erfahren musste. „Als Schauspieler, Regisseur und Filmemacher bin ich in der privilegierten Position Aufmerksamkeit zu erregen. Ein Privileg, das mehr Künstlerinnen und Künstler nutzen sollten, um die Stimmen diverser Problemthemen wie diesem für Gesellschaft und Politik unüberhörbar zu machen. Die Provokation hat sich für mich persönlich als ein sehr geeignetes Mittel herauskristallisiert“, so Sulak. APA/RED./CH

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