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Preiserhöhung bei Amazon Prime

Streamingdienst wird in den USA mit Ende Februar teurer
@ BRENDAN MCDERMID

Auch in Europa könnte Amazon für seinen Prime-Dienst bald die Preise steigern

Um satte 17 Prozent wird am 18. Februar für Neukunden und am 25. März für Bestandskunden der Preis von Amazon Prime angehoben. Die Jahrespauschale steigt so von 119 auf 139 Dollar, monatlich zahlt man bald 14,99 statt 12,99 Dollar. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem die „wachsenden Vorteile für Prime-Mitglieder“, etwa neue Prime-Video-Inhalte sowie noch kürzere Lieferzeiten. Zudem versuche man damit die steigenden Kosten bei Arbeitskräften und dem Transport auszugleichen. Die Entscheidung des US-Konzerns kommt pünktlich zu generell merkbaren Preissteigerungen bei quasi allem – angefangen beim Essen bis hin zu den Energiekosten.

Service optimiert

Außerdem hat Amazon bei den Mitarbeitern stark nachgerüstet und in den vergangenen Jahren deren Anzahl fast verdoppelt. Das Gehalt der derzeit etwa 1,6 Millionen Personen, die für Amazon arbeiten, soll laut dem Konzern zuletzt erhöht worden sein, um der weltweiten Inflation Rechnung zu tragen. Die letzte Preiserhöhung bei Amazon Prime gab es 2018.

Vorbild Netflix

Die Reaktionen auf die Preiserhöhungen ließen im Netz nicht lange auf sich warten. Speziell weil Amazon zuletzt bei den Quartalszahlen von einer Verdopplung der Gewinne berichtet hatte. Viele Kunden drohen nun mit der Stornierung des Abos und greifen mehrfach den ehemaligen CEO Jeff Bezos an. Zuletzt erhöhte auch der Streamingdienst Netflix die Preise für seinen Service in den USA, was sehr wahrscheinlich auch eine Erhöhung in Europa zur Folge haben wird. Auch die höheren Kosten bei Amazon Prime lassen vermuten, dass der US-Konzern im Rest der Welt bald solche Veränderungen ankündigen wird. Derzeit zahlt man in Österreich für das Jahresabo 69 Euro, wer pro Monat mit Amazon abrechnet, zahlt 7,99 Euro für Prime. APA/RED.

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