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Prälat Ungar-Preise vergeben

Gewinner sind 2019 das Magazin „DATUM“ und ORF-Journalisten.
© Caritas/Stephanie J. Steindl

Gewinner des Prälat-Leopold-Ungar-Preises 2019

Bereits zum 16. Mal sind Mittwochabend die Prälat-Leopold-Ungar-Journalistpreise vergeben worden. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Laura Fischer für den DATUM-Beitrag „Alinas Verwandlung“ in der Kategorie Print. Sonja Hochecker und Andrea Poschmaier gewannen mit der ORF-„Thema“-Reportage „Odyssee durch Europa – Afghanen zwischen Asyl und Abschiebung“ im Bereich Fernsehen.

In der Kategorie Hörfunk überzeugte Gerlinde Petrić-Wallner von radio klassik Stephansdom die Jury mit ihrem Beitrag „Ich kann Ungerechtigkeiten nicht leiden“. Der Online-Hauptpreis ging an Olivera Stajić (derstandard.at) für den Blog „Gemišt“. Anerkennungspreise gingen an Iris Haschek (ORF III, „Dianas Vermächtnis – die Kinderretterin aus Tirol“), Ines Pedoth (ORF-„WELTjournal“, „Island – Land der Frauen“), Lukas Tremetsberger (Ö1 Moment, „Krautköpfe abschneiden für 6 Euro in der Stunde. Über die Arbeit der Erntehelfer“), Kathrin Wimmer (Ö1 Moment, „Essen oder Heizen – Vom Leben an der finanziell untersten Grenze“) und Christine Pramhas (Ö1 Hörbilder, „Wenigstens eine Chance. Vom Kampf um die Obsorge für das eigene Kind“). Verliehen wurden die Preise am 13. November 2019 in Wien.

Der Preis, der jährlich vergeben wird, ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien vergeben. Die Auswahl der Arbeiten oblag einer unabhängigen Jury.

Caritas-Präsident Michael Landau erinnerte in seiner Rede daran, dass in vielen Ländern Europas freie Medien heute wieder zu Feinden des Volkes erklärt würden. Auch sei die Rede von Fake News längst kein Thema mehr, das nur an den Rändern des Meinungsspektrums zu finden sei. Landau appellierte daher an die Vertreter der Medien „aufklärerisch im besten Sinn zu wirken“.

Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis werden im Gedenken an den ehemaligen Caritas-Präsidenten herausragende journalistische Leistungen prämiert, die Toleranz und Verständnis im Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen fördern und sich mit sozialpolitischen Themen wie Armut, Obdachlosigkeit, Migration, Flucht, Alter, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen.

APA/PA/red

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