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Pläne des Technologieriesen Tencent verboten

Online- Riese darf Videodienste nicht fusionieren
© Pixabay

Chinas Wettbewerbshüter haben dem Technologieriesen Tencent verboten, die beiden führenden chinesischen Video- Streamingdienste Huya und DouYu zu fusionieren. Grund dafür sei die Größe der kombinierten Marktanteile, diese würde nämlich beim Videospiel- Live- Streaming bei über 70 Prozent liegen, so die Regulierungsbehörde SAMR am Samstag nach der Prüfung weiterer Tencent- Zugeständnisse. Ein Zusammenschluss würde damit die Dominanz des Großaktionärs Tencent verstärken, da der Konzern bereits einen Marktanteil von über 40 Prozent im Segment des Online- Spielbetriebs innehabe, heißt es weiter. Tencent ist darüber hinaus der größte Anteilseigner von Huya und besitzt auch mehr als ein Drittel von DouYu. Beide Firmen sind börsennotiert und haben zusammen einen Marktwert von 5,3 Milliarden US- Dollar. 

Die chinesischen Behörden sind zuletzt verstärkt gegen heimische Tech- Unternehmen vorgegangen. Im April verhängten sie eine Rekordstrafe von umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro gegen den Onlinehandelsgiganten Alibaba wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens. Auch der chinesische Fahrdienstvermittler Didi wurde von den Behörden gemaßregelt, was für Verunsicherung an den Märkten sorgte. 

Darüber hinaus hat China die heimischen Unternehmen stärker ins Visier genommen, die an ausländischen Aktienmärkten notiert sind und ihre Vorgaben für künftige Börsengänge im Ausland verschärft. Grund dafür sei unter anderem eine Sicherheitsüberprüfung, mit der verhindert werden soll, dass Nutzerdaten im Ausland von staatlicher Seite beeinflusst, kontrolliert oder manipuliert werden könnten.

APA/ Red.

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