Skip to content

Pinterest: mögliche Übernahme von PayPal und neue Features

Pinterest plant einige Neuerungen und steht in Gesprächen mit dem Online-Bezahldienst
©Unsplash

Auf der Plattform Pinterest können sogenannte Pinnwände zu bestimmten Themen erstellt werden

Das soziale Netzwerk Pinterest plant ein Redesign der Startseite mit neuen Funktionen. Dadurch sollen Nutzer dazu bewegt werden, länger auf der Seite zu bleiben. Die Plattform Pinterest ist eine Online Pinnwand für Grafiken und Fotografien. Nutzer können Bilder, sogenannte „Pins“, die ihnen gefallen auf ihre Pinnwand „pinnen“, also auf ihrem Profil in einen Ordner speichern.

Neue Videofunktion

Eines der neuen Features kann zur Konkurrenz für das Videoportal TikTok, auf dem kurze Videoclips erstellt und angeschaut werden können, werden. Pinterest führt nun eine neue Funktion für Kurzvideos ein, die dem TikTok Feed ähnelt.  Im Menüpunkt „watch“ können schnell und unkompliziert kurze Videos und Fotogalerien durchsucht werden. Finden User ein Video interessant, können sie dieses als Pin auf ihrem Profil anheften. Der Watch Feed hebt auch Inhalte hervor die über die Ideen Pins mit anderen geteilt werden. Der Nutzer kann mehrer Bilder, Videos, Listen und Texte zu einem Pin geben.

Mögliche Übernahme von Paypal

Pinterest befindet sich außerdem gerade in Verhandlungen für eine Übernahme. Der amerikanische Online-Bezahldienst PayPal ist an dem sozialen Netzwerk interessiert. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg, will PayPal Pinterest übernehmen und will den Kauf bis Anfang November abschließen. Nach Verhandlungen hätten sich die Unternehmen auf 70 US Dollar pro Aktie geeinigt. Das wäre ein Aufschlag von 26 Prozent auf den Schlusskurs der Pinterestaktien am Dienstag. Damit hätte Pinterest insgesamt eine Wert von etwa 39 Milliarden Dollar. PayPal ist zurzeit 320 Milliarden Dollar wert. Der Deal sei jedoch noch nicht fixiert. Von Sprechern der beiden Unternehmen gibt es noch keine Stellungnahmen.

Kaum Skandale

Während andere soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube etc. immer wieder Probleme mit Fake-News und Hass Botschaften haben, konnte die Online Pinnwand größtenteils Skandale dieser Art von sich fernhalten. „Wir wollen eine besondere Community zwischen Content-Produzenten und den Leuten erschaffen, die sich diese Inhalte ansehen“,   Annie Ta, Head of Inclusive Product bei Pinterest.

PA/APA/RED

Gefällt Ihnen der Beitrag?
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email