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Peter Klien sagt „Gute Nacht Österreich“

Der „Reporter ohne Grenzen“ präsentiert ab 12. September sein Late-Night-Format auf ORF 1.
© ORF/Roman Zach-Kiesling

Peter Klien tauscht das Handmikro gegen den Schreibtisch

Als „Reporter ohne Grenzen“ fürchten ihn Politiker und lieben ihn seine Fans, nun wechselt Peter Klien aber hinter den Schreibtisch: Der Satiriker erhält ab 12. September mit „Gute Nacht Österreich“ auf ORF 1 ein eigenes Late-Night-Format (ExtraDienst berichtete). Bei einer selbst ausgerufenen „PK des Jahres“ stellte Klien Mittwochvormittag seine Show vor und versprach: „Jetzt geht es richtig los!“ Immer donnerstags um 21.55 Uhr ist eine halbstündige Mischung aus Stand-up-Comedy, verschiedenen Rubriken wie Presserundschau, Bild der Woche oder „Insta-Politics“ sowie einem längeren Erklärstück zu erwarten. Letzteres wird in Zusammenarbeit mit der Rechercheplattform Dossier.at erstellt und ist das „inhaltliche Herzstück“.

Gäste im Stile einer klassischen Talkshow sind nicht geplant, allerdings sollen verschiedene Kabarettisten als „Experten“ auftreten. „Das wollen wir schrittweise einführen, bis Weihnachten werden sie das ein oder andere Gesicht zu sehen bekommen“, hielt sich Klien diesbezüglich noch bedeckt. Keine Zeit mehr werde er für seine Rolle als Außenreporter bei „Willkommen Österreich“ finden. Stilistisch ist „Gute Nacht Österreich“ unverkennbar an erfolgreiche US-Formate wie „Last Week Tonight“ oder „The Late Show with Stephen Colbert“ angelehnt. „Es ist sicher eine Mischung aus verschiedenen Elementen“, nickte Klien im Gespräch mit Journalisten.

Für ORF-1-Channelmanagerin Lisa Totzauer ist politische Satire jedenfalls eine Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Senders. „Sie ist unglaublich wichtig, unglaublich relevant. Satire ist Wahrheit mit Witz. Und wie uns die aktuelle politische Situation zeigt, haben wir sehr viel Futter.“ Nachsatz: „Wir werden uns auch selbst aufs Korn nehmen. Dadurch, dass alle drankommen, wird sich auch niemand aufregen können.“

Einen ExtraDienst Artikel zum Thema „Was darf Satire, und wo sind die Grenzen?“ mit einem Interview mit Peter Klien können Sie hier lesen.

 

APA / RED

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