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Googles Autovervollständigung ist eigenwillig

 

Googles Autovervollständigung mutiert zuweilen zur Hetze

 

Automatische Ergänzungsvorschläge für die Google-Suche sorgen weiter für Unmut. Laut einer Studie, die die zivilgesellschaftliche Organisation Goliathwatch veröffentlicht hat, weist die entsprechende "Autocomplete"-Funktion gravierende strukturelle Fehler auf. So schlage das System als naheliegenden Suchbegriff für "Völkermord ist" die Variante "Migration ist Völkermord" vor. Weitere diskriminierende Beispiele seien "Behinderte dürfen... nicht wählen/nicht heiraten/keine Kinder bekommen", "Klimawandel... ist ein Erfindung der Chinesen".

 

Anhand zahlreicher ähnlicher Fälle kommen die Beobachter zu dem Schluss, dass in den Algorithmus von Google anhand von Gruppen- oder Personennamen und bestimmten Verben eine automatische Möglichkeit integriert sei, Menschen zu diskriminieren. Goliathwatch spricht von "#HateSearch" und hat den US-Konzern mit einer gleichlautenden Kampagne aufgefordert, angesichts seiner Marktmacht diese "Autodiskriminierung" zu stoppen.

Bildcredit: pixabay