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Papst zum „Sexist Man Alive“ gewählt

Das feministische Magazin „Emma“ wählt den obersten Vertreter der katholischen Kirche zum frauenfeindlichsten Mann 2021.
©unsplash

Papst Franziskus ist seit 2013 der 266. Papst und Bischof von Rom.

Seit nunmehr zwei Jahren vergibt das „Emma“-Magazin einen Preis für den frauenfeindlichsten Mann des Jahres – der sogenannte „Sexist Man Alive 2021“. In diesem Jahr hat die feministische Redaktion rund um Alice Schwarzer das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, ausgewählt. Der 84-jährige Argentinier sei der „Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse“ seien, begründet das Magazin seine Entscheidung.

Der Papst zeige kein Engagement, das altmodische System endlich aufzubrechen. Noch immer kämpfen unzählige Katholikinnen für das Recht, höhere Stellungen in der Kirche – wie etwa Priesterinnen oder Diakoninnen – bekleiden zu können. „Allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts sind sie Dienerinnen der frommen Herren und schrubben die Kirchenböden“, so das Emma-Magazin. Obwohl wir uns bereits mitten im 21. Jahrhundert befinden, stehe der Vatikan „an der Spitze des ältesten hermetischsten Männerbundes dieser Welt“.

Der Negativ-Preis wird in Anspielung auf das US-amerikanische Magazin „People“ verliehen, welches seit Jahren den „Sexiest Man Alive“ kürt. In den ersten beiden Jahren ging der Emma-Award an Christian Lindner, den Chef der deutschen Partei FDP, der mit Anzüglichkeiten in einer seiner Reden negativ auffiel, sowie an den Rapper Kollegah für seine frauenfeindlichen Songtexte.

APA/Red.

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