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Pandemie prägte Windows 11 Entwicklung

Microsoft legte in der Entwicklung des neuen Windows 11 Betriebssystems auf ein übergreifendes System zwischen Privat- und Arbeitsgebrauch.
©unsplash

Microsoft wurde 1975 von Bill Gates gegründet und veröffentlichte 10 Jahre später sein erstes PC-Betriebssystem.

Nachdem die Veröffentlichung des letzten Betriebssystems „Windows 10“ bereits 6 Jahre her ist, brachte der Technik-Konzern Microsoft nun endlich den Nachfolger, das sogenannte Windows 11, auf den Markt. Dass ein großer Teil der Entwicklung in den Hochzeiten der Pandemie stattfand, ist deutlich spürbar. Laut dem Windows-Chef Panos Panay würde dem „Personal Computer“ in Zukunft eine immer größer werdende Rolle zukommen: „Der PC ist von etwas, was die Leute vielleicht irgendwie brauchen, zu etwas geworden, was sie unbedingt brauchen – und jetzt auch haben wollen.“

Bei der Entwicklung des neuen Betriebssystems war es dem Unternehmen wichtig, den nahtlosen Übergang zwischen beruflicher und privater PC-Nutzung zu vereinfachen. „Denn mein Büro, mein Homeoffice, meine Couch, mein Wohnzimmer, mein Küchentisch, sie wachsen alle stärker zusammen denn jemals bevor“, so Panay. Dementsprechend habe man besonderen Wert auf die Verbesserung der Kamera- und Mikrofonfunktionen sowie einer augenschonenderen Arbeitsumgebung gelegt. Zudem wurde die Anzeige aktueller Benachrichtigungen und Informationen optimiert. Dafür, dass Microsoft die hauseigene Kommunikations-Plattform Microsoft Teams nun direkt in das neue Windows integriert hat, gab es allerdings bereits massive Beschwerden von der Konkurrenz. Slack und weitere Anbieter ähnlicher Software sehen darin eine Gefahr für ihr Geschäft.

Apple als starker Konkurrent

Obwohl Windows nach wie vor das meistgenutzte Betriebssystem der Welt ist, holt Apple mit seinen Mac-Computern langsam aber sicher auf. Den Vorteil, den viele Nutzer bei Apple sehen, ist, dass es ein abgeschlossenes System bietet: Besitzt man beispielsweise ein iPhone oder ein iPad zusätzlich zu seinem Mac-PC, greift die Software nahtlos ineinander über. Die verschiedenen Geräte lassen sich also unkompliziert untereinander synchronisieren.

Microsoft ist in dieser Hinsicht leider eher schwach aufgestellt. Nachdem das „Windows Phone“ kaum Anklang fand und dementsprechend als gescheitert gilt, besitzt Microsoft nun keine eigene Smartphone-Plattform mehr. Dennoch ist der Windows-Chef zuversichtlich, sich in Zukunft auch weiterhin gegen Apple behaupten zu können. Der Fokus soll darauf liegen, den Kunden mehrere verschiedene Arten von PCs anzubieten, die sich perfekt an den jeweiligen Nutzungszweck anpassen.

Aber nicht nur Apple konkurriert mit Microsoft – auch Google versuchte sich bereits am Markt und etablierte sein netzbasiertes Chrome OS vor allem im Bildungssektor. Ob und inwiefern sich dieses System künftig auf den Privatbereich ausdehnt, ist allerdings noch nicht abzuschätzen.

APA/Red.

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