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ORF würde Infrastruktur für Covid-Impfung bereitstellen

In einem offenen Brief erneuerte ORF-General Alexander Wrabetz seine Einladung an Medienhäuser.
© ORF/Thomas Ramstorfer

ORF Generaldirektor Alexander Wrabetz

Sehr geehrte Medienkolleginnen, sehr geehrte Medienkollegen,

der ORF wurde von den zuständigen Stellen darüber informiert, dass entsprechend dem aktuellen COVID-19-Impfplan (Stand 12.3.2021) Vorbereitungen für „Betriebliche Impfungen“ getroffen werden und unser Haus in dieser „Phase III“ dafür ebenfalls vorgesehen ist. Wie bekannt, haben wir in allen Betriebsstätten (also auch in den Landesstudios) Schnelltest-Straßen eingerichtet, die wir innerhalb kurzer Zeit und auf der Basis der vorbereiteten Pläne in „Impfstraßen“ umwandeln können.

Diese „Betrieblichen Impfungen“ werden voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2021 beginnen. Ein genaues Impfdatum ist selbstverständlich von der Zurverfügungstellung des Impfstoffes abhängig und kann derzeit noch nicht definiert werden. Wir gehen aus heutiger Sicht davon aus, dass sich niemand für einen bestimmten Impfstoff entscheiden kann, sondern jener Impfstoff verabreicht werden wird, den uns die Republik zur Verfügung stellt. Die bei der Anmeldung geforderten Daten entsprechen dem derzeitigen Wissen über die Kriterienerfüllung für den „elektronischen Impfpass“. Sobald wir wissen, wann der ORF über ausreichende Impfdosen verfügen wird und der angemeldete Bedarf gedeckt werden kann, weisen wir der angemeldeten Person einen konkreten Impftermin zu, der dann gültig ist, wenn von dieser weder Absage noch Änderungswunsch erfolgt.

Ich möchte hiermit meine Einladung an die Medienhäuser Österreichs erneuern und wiederholen, dass wir unsere Impfinfrastruktur österreichweit auch für die Kolleginnen und Kollegen ihrer Häuser zur Verfügung stellen, wenn Bedarf besteht. In den nächsten Tagen eröffnen wir die Möglichkeit zur elektronischen Anmeldung, wobei diese vorerst eine unverbindliche Willenserklärung ist, auf deren Datenbasis wir die Meldung über die benötigten Impfstoffmengen stützen werden. Ob der angemeldete Bedarf gedeckt werden kann, liegt freilich nicht in der Hand des ORF.

Ich ersuche um Rückmeldung an den Leiter der ORF-Konzernsicherheit, Herrn Pius Strobl, ob das grundsätzliche Interesse vorhanden ist. Wenn ja, dann stellen wir einen Zugang (Link) zu unserer Anmeldeplattform zur Verfügung, der durch die teilnehmenden Medienhäuser dann ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekanntgemacht werden muss. Fragen zur Anmeldung sind an gesund@orf.at zu richten und werden so schnell wie möglich beantwortet.

Grundsätzlich plant der ORF auch den jeweiligen Angehörigen die Anmeldemöglichkeit im Rahmen der „Betrieblichen Impfung“ zu eröffnen, was aber letztlich von der entsprechenden Anzahl der zugewiesenen Impfdosen abhängig ist.

Wir hoffen, dass wir dieses Service-Angebot einer österreichweiten Impfung in den ORF-Betriebsstätten möglichst bald in die Realität umsetzen und dadurch die österreichischen Medien unterstützen können. Für alle in Wien Beschäftigten werden die Impfungen zentral im ORF-Zentrum organisiert, in den restlichen Bundesländern in den jeweiligen Landesstudios.

Mit freundlichen Grüßen,

Alexander Wrabetz

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