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ORF unterstützt zehn neue Kinofilmprojekte

Die ausgewählten Produktionen tragen oft eine weibliche Handschrift.
© ORF/Allegro Film/Felipe Kolm

Thomas Stipsits und Barbara Schöneberger im Film „Love Machine“

Im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens wird der ORF einen Beitrag von 3,8 Millionen Euro für zehn neue österreichische Produktionen leisten. Darunter sind fünf Spiel- und vier Dokumentarfilme bzw. Innovationsprojekte und ein Dokumentar-Spielfilm.

Der historische Spielfilm „Corsage“ mit Vicky Krieps, Emily Cox, Florian Teichtmeister und Manuel Rubey wirft einen neuen Blick auf die oftmals verfilmte Geschichte der Kaiserin Sisi. Zu der 2019 gebrachten Kinoproduktion „Love Machine“ der Regisseure Andreas Schmied und Thomas Stipsits erscheint unter gleichen Namen ein Nachfolgefilm. Beim Projekt „Schächten“ geht Thomas Roth (Drehbuch und Regie) vor dem Hintergrund der österreichischen Nachkriegsgeschichte der Frage nach, ob ein erlittenes Unrecht durch das Begehen eines Verbrechens gesühnt werden kann. Dabei steht unter anderem Paul Manker vor der Kamera. In „Serviam“ richtet Ruth Mader den Blick gemeinsam mit u. a. Maria Dragus, Petra Morzé, Udo Samel, Florian Teichtmeister und Elisabeth Orth in die achtziger Jahre in ein katholisches Internat. Nach dem Roman „Still“ von Thomas Raab präsentieren die Regisseure Fabian Schmidmair und Benedikt Missmann einen gleichnamigen Film, der an „Schlafes Bruder“ oder „Das Parfum“ erinnert.

In der Produktion „Sargnagel“ lassen die Filmemacher Sabine Hiebler und Gerhard Ertl die Figur Stefanie Sargnagel zwischen Realität und Fiktion changieren. Der Reisefilm „Austria 2 Australia“ begleitet die Filmemacher Andreas Buciuman und Dominik Bochis auf ihrer Fahrradtour von Österreich nach Australien. Lukas Ladners Dokumentarfilm „Eva Maria“ schildert das Ringen um Selbstbestimmtheit und Respekt einer Frau mit spastischer Lähmung, die mit Ende 30 Mutter wird. Bernadette Weigel reflektiert in ihrer Doku „Last of the Wild“ das global immer komplexer werdende Verhältnis von Natur und Zivilisation. Michael Palm widmet sich in seinem Filmprojekt dem „Parlament“. Er beobachtet und porträtiert das parlamentarische Leben und reflektiert über den Zustand der Demokratie.

PA/red

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