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ORF startet Bau des neuen „Mediencampus“

Spatenstich am Küniglberg: ORF-Generaldirektor Wrabetz gibt Startkommando für Neubauten.
© ORF/Thomas Ramstorfer

ORF-Generaldirektor Wrabetz beim Spatenstich für die Neubauten am Künigelberg

Am ORF-Standort Küniglberg haben am Montag offiziell die Bauarbeiten für den neuen „Mediencampus“ begonnen. Bis Ende 2021 sollen hier alle ORF-Sender eine gemeinsame Heimat finden, Herzstück wird ein gemeinsamer, multimedialer Newsroom. Generaldirektor Alexander Wrabetz und Projektleiter Pius Strobl sprachen am Montag bei einem Medientermin von einem „historischen Moment“.

Gebaut wird auf dem Areal im 13. Wiener Gemeindebezirk schon länger, bisher wurde allerdings vorhandene Bausubstanz renoviert. Nun geht es daran, alte Lager- und Werkstatthallen abzureißen und den neuen Campus zu errichten. Bis dahin war es „ein nicht ganz einfacher Weg“, blickte Wrabetz zurück: Die ursprünglichen Planungen scheiterten an nötigen Widmungen, nun wird ein „Plan B“ umgesetzt (ExtraDienst berichtete). Das parallele Renovieren und neu Bauen mache das Unterfangen auch nicht weniger komplex. Den Kostenrahmen von 300 Millionen Euro halte man ein, betonte er, und Anrainer-Bedenken seien ausgeräumt.

Als „symbolträchtiger“ Akt, wie der ORF-Chef sagte, wurde am Montag dann gleich eine Mauer eingerissen: Sinnbildlich für ein „neues Arbeiten und Zusammenarbeiten“, auch ohne Mauern, am künftigen zentralen ORF-Standort. Ö3 und der neue Newsroom werden in einem gemeinsamen Gebäude untergebracht, für Ö1 wird ein eigenes Haus errichtet. FM 4 soll bereits „gegen Jahresende“ nach Hietzing übersiedeln, der Sender wird in einem bereits bestehenden Bauteil logieren.

„Ich freue mich, dass wir nun nach langer Planung und dem Vorliegen aller Genehmigungen in die heiße Phase bei der Errichtung des ORF-Mediencampus treten. Mit den Neubauten für Ö1, Ö3 und dem Multimedialen Newsroom sowie der Übersiedlung von FM4 und anderen ORF-Medien wie ORF.at und Teletext schaffen wir die Konsolidierung der Standorte und damit die optimalen technologischen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die öffentlich-rechtliche Medienproduktion der Zukunft. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und besonders beim Team Medienstandort, dass trotz zahlreicher Sanierungsarbeiten und Umzüge über die Jahre ein reibungsloser Sendebetrieb aufrechterhalten werden konnte. Ich bin davon überzeugt, dass wir – ab 2022 näher zusammengerückt – die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern werden und so auch in der digitalen Zukunft unser Publikum mit optimiertem öffentlich-rechtlichem Mehrwert versorgen können“, kommentierte Wrabetz den Baubeginn.

 

APA / PA / RED

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