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ORF: Österreich hilft Österreich

Wrabetz: "Helfen jenen, die helfen".
© ORF/Roman Zach-Kiesling

Stellvertretender Diakonie-Direktor Martin Schenk, Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter, Samariterbund-Geschäftsführer Wolfgang Dihanits, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Volkshilfe-Direktor und Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger, Hilfswerk-Geschäftsführerin Elisabeth Anselm, Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig, ORF-CSR-Verantwortlicher Pius Strobl

Die Coronakrise hat bundesweit viele Menschen besonders hart getroffen. Nicht nur gesundheitlich, sondern auch sozial: Vor allem wer alt, einsam, krank oder arm ist, steht vor besonderen Herausforderungen. Der ORF startet nun gemeinsam mit sechs Hilfsorganisationen „Österreich hilft Österreich“.

Unter dem Motto „Helfen wir helfen“ sollen soziale Probleme abgefedert werden, hieß es am Küniglberg vor Medienvertretern. Ein Ausflug als letzter Wunsch für einen Sterbenskranken, Beistand für ein Schulkind ohne praktischen Zugang zum Unterricht aufgrund mangelnder Hardware oder Beratung und eine Verschnaufpause für pflegende Angehörige am Rande der Belastbarkeit: Die sechs größten heimischen Hilfsorganisationen sind und waren rund um die Pandemie mehr gefordert denn je.

Wirksame Lösungswege

„Es geht nicht darum, Spendenrekorde zu brechen“, erläuterte Pius Strobl, Leiter der ORF Corporate Social Responsibility. Ziel sei die Bewusstseinsbildung für krisen- und katastrophenbedingte Problemlagen und wirksame Lösungswege – mit der Bitte um Spenden, die aktuell aus diversen Gründen drastisch zurückgehen. „Jeder Euro wird genau dort landen, wo er unmittelbar hilft“, versicherte Strobl.

Die Mittel werden dabei nicht nach Größe auf die führenden NGOs Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe verteilt, sondern dort eingesetzt, wo sie am dringendsten notwendig sind. Laut Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter verzeichnet man etwa in Salzburg dreimal so viele Hilfsanfragen wie sonst; in Wien wären es doppelt so viele.

Gemeinsame Hilfsplattform

„Die Krise macht jene noch ärmer, die es vorher schon waren und sie schafft neue Armut. Wir müssen verhindern, dass aus der gesundheitlichen Krise mehr und mehr eine soziale wird“, erklärte Wachter.

Der österreichische Rundfunk setzt bundesweit alle Medien ein, inklusive Bewerbung und Spendenaufrufe im Fernsehen, Radio und online – national und regional. Auch redaktionelle Aufarbeitung und Hintergründe sind geplant. Offiziell startet die Kampagne am Freitag (7.8.), die Website helfen.at ist bereits aktiv. Erste Teaser-Spots mit echten Helfern sollen auf die Plattform aufmerksam machen, die auch nach der Pandemie bestehen bleiben soll.

Auch für die Opfer der Explosionen in Beirut kündigte Strobl Unterstützung an. Man wolle „sehr schnell aus vorhandenen Mitteln Hilfe leisten“.

 

APA/Red

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