Rund 20 Personen müssen gehen - Software „James“ steuert künftig Bild, Ton, Licht, Grafik.
ORF automatisiert Live-TV-Regieplätze

ORF automatisiert Live-TV-Regieplätze

Rund 20 Personen müssen gehen - Software „James“ steuert künftig Bild, Ton, Licht, Grafik.

Der ORF arbeitet an der Automatisierung der Regieplatz-Steuerung für Live-TV-Sendungen. Unter anderem Bild, Ton, Licht und Grafik werden dann von einer Software dirigiert. Dies erfolgeim Rahmen der Unternehmensstrategie zur Digitalisierung der Produktions- und Distributionswege, hieß es am Montag, den 25.2.2019 im ORF. Eingespart werden dadurch rund 20 Mitarbeiter im Bereich Bildregie und Regieassistenz.

Das Projekt firmiert unter dem Titel „James. Die technischen Entwicklungen, der steigende Kostendruck und dieimmer komplexer werdende Abfolge von einzelnen Elementen in der Abwicklung von Live-Sendungen erforderten die Umstellung auf die automatisierte Regieplatzsteuerung, so der ORF. Dies ermögliche höhere Qualitäts- und Ablaufsicherung und mittelfristig die Personal-Reduktion der Mannschaften an den Regieplätzen.

Den rund 20 betroffenen Dienstnehmern werden nun einvernehmliche Auflösungen der Dienstverhältnisse angeboten. Man werde auch mit der Belegschaftsvertretung über einen Sozialplan verhandeln, für zusätzliche Leistungen neben der gesetzlichen Ansprüche aus der Beendigung, kündigte er ORF an. Jene der etwa 20 Mitarbeiter, die über 50 Jahre alt sind, wurden entsprechend der Rechtslage beim AMS angemeldet.

DK

Bildcredit: pixabay.com / inspiri