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ORF 1 startet am 2. Dezember mit „Q 1“

Bei der Quizshow im Vorabendprogramm werden die Zuseher auf falsche Fährten geführt.
© ORF/Thomas Ramstorfer

Oliver Polzer moderiert die neue Quizshow

Ab 2. Dezember startet im Vorabendprogramm auf ORF 1 die neue Quizshow „Q1 Ein Hinweis ist falsch“. Der Sportmoderator Oliver Polzer führt durch die Sendung, die Zweierteams kombinieren und rätseln lässt. „Jeder versteht es sofort, aber es ist trotzdem nicht einfach“, sagte Polzer am Donnerstag vor Pressevertretern.

In „Q1“ müssen Zweierteams gemeinsam einen Begriff suchen, für den es vier Hinweise gibt, von denen jedoch einer falsch ist. Beispiel gefällig? Gesucht wird eine Band, die Hinweise sind: Liverpool, Keith Richards, Yoko Ono und Eleanor Rigby. Antwort: Die Beatles. Der falsche Hinweis ist Keith Richards von den Rolling Stones. Das Team kann zudem mit einem Joker eine Frage überspringen und mit einem weiteren Joker einmal den falschen Hinweis aufdecken. Jede richtige Antwort bringt 100 Euro, spielen kann man solange man will, oder bis man falsch liegt. In diesem Fall geht man jedoch leer aus. Das Preisgeld zahlt der ORF.

Was in der Theorie recht leicht klingt, ist oft aber gar nicht so einfach. Oft sind die falschen Hinweise derartig irreführend, dass man von der richtigen Antwort überrascht wird. Bisher wurden bereits 20 Sendungen abgedreht, die dann montags bis freitags zwischen 18:40 und 19 Uhr ausgestrahlt werden sollen. „Die Zusammenarbeit der Kandidaten ist interessant, kein Paar ist gleich, es ist echt spannend“, erzählte Polzer. „Ich bereite mich auf die Fragen vor, weil ich bei den Kandidaten sein will. Ich spiele daheim die Fragen mit meiner Frau durch, die mittlerweile selbst Fragen schreibt“, fuhr er fort.

ORF-Urgestein Mischa Zickler hatte die Idee für die Sendung. „Es war mein Ziel, das Format in einem Satz erklären zu können“, betonte er. „Trotz der kleinen Beträge machen die Leute genauso mit, wie bei großen Beträgen“, fuhr er fort. Ein Vorbild für die Sendung gebe es nicht. „Eventuell verkaufen wir das Format auch in andere Länder“, sagte der ORF-Sendungsverantwortliche Stefan Zechner.

Auch der Produktionsaufwand halte sich in Grenzen, denn die Kandidaten sind mit dem Moderator allein auf der futuristisch anmutenden Bühneninstallation, die an die Ästhetik von „Tron“ erinnert. Ein Studiopublikum gibt es nicht. Dies beschleunige auch das Format.

APA/red

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