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Onlinehandel profitiert vom Lockdown

Die Online-Geschäfte freuen sich über den Lockdown und fleißige Online-Shopper
©Unsplash

Menschen sehen einige Vorteile beim Online Shoppen

Die Geschäfte mussten kurz vor Weihnachten schließen und kommen so um ihr Weihnachtsgeschäft. Weihnachtsgeschenke müssen also online gekauft werden. So wird auch heuer E-Commerce wieder sehr vom Weihnachtsgeschäft profitieren, teilte das E-Commerce-Gütezeichen am Montag anhand einer Erhebung mit. Den Ergebnissen nach werden Österreicher fast gleich viel im Internet ausgeben wie im stationären Handel.

Bei der Befragung, im Auftrag des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens, wurden 1000 Menschen in Österreich im Internet zu ihrem Weihnachts-Einkaufsverhalten befragt. Ein Fünftel der Befragten (21,2 Prozent) erledigt ihre Einkäufe generell im Internet. Zu Weihnachten setzen noch mehr  auf das Einkaufen im Internet. So wollen 28,3 Prozent zumindest die Hälfte der Geschenke online besorgen. 13,6 Prozent werden auf Packerl verzichten und 38,1 Prozent erledigen ihr Einkaufen überhaupt nur online.

Die Online-Umfrage wurde allerdings vor der Lockdown Ankündigung durchgeführt. „Der nach der Befragung verkündete Lockdown wird sicherlich ein weiterer wichtiger Grund für den virtuellen Geschenkekauf sein und den ohnehin bereits hohen Online-Shopping-Anteil noch weiter steigern“, laut  Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens.

Die im Internet befragten Menschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke zu gut 85 Prozent online, weil sie dort in  Ruhe aussuchen und vergleichen können. 80 Prozent schätzen besonders, dass sie nicht an Öffnungszeiten gebunden sind und jederzeit pausieren können. Gut 76 Prozent der Befragten sehen es als großen Vorteil, dass sie im Internet ein wesentlich größeres Angebot vorfinden. Und für knapp 74 Prozent ist es ausschlaggebend, dass sie Zeit sparen würden. Jeweils etwa 70 Prozent nennen als Pluspunkte, sich nicht sofort entscheiden zu müssen sowie das Vermeiden von Parkplatzsuche und Getümmel. Ein  Viertel sieht den Vorteil, nicht in Versuchung zu kommen beim analogen Einkauf zu Glühwein und Keksen zu greifen.

„Manche können es gar nicht erwarten, Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Andere packt beim Gedanken daran nicht die Vorfreude, sondern das nackte Grauen, denn sie assoziieren damit vor allem Stress und überfüllte Geschäfte“, so Behrens über das Einkaufsverhalten der Österreicher.

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