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Online-LGBTQ-Gruppen in China zensiert

Konten und Beiträge bei der App WeChat wurden ohne Weiteres blockiert.
© Pixabay

Chinesische Online-Netzwerke zensieren häufig Inhalte, die als politisch sensibel oder unangemessen erachtet werden.

In China sind mehrere Online-Konten von LGBTQ-Aktivistengruppen bei der beliebten App WeChat blockiert worden. Auf den Seiten von Gruppen wie „Gay Pride“ der Technischen Universität von Huazong oder „ColorsWorld“ der Universität von Peking waren alle Beiträge verschwunden. Stattdessen stand dort der Hinweis: „Alle Inhalte wurden blockiert und die Nutzung des Kontos wurde gestoppt“. Demnach sollen die Gruppen gegen nicht näher genannte Vorschriften verstoßen haben. Die Kontonamen der Gruppen wurden in „Unbenannter Account“ umgeändert. LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.

Chinesische Online-Netzwerke zensieren wohl häufig Inhalte, die als politisch sensibel oder unangemessen erachtet werden. Auch in der Vergangenheit seien bereits LGBTQ-bezogene Inhalte auf Videostreaming-Apps und in ausländischen Filmen zensiert worden. Der Schritt sorgte im Netz für Empörung – zahlreiche Nutzer riefen zu Online-Protesten auf. Mehrere WeChat Nutzer forderten andere auf, ihre Accounts in Solidarität mit den LGBTQ-Gruppen in „Unbenannter Account“ umzubenennen.

APA/Red.

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