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Online-Dating: Mehrheit spioniert Match aus

Potenzielle Partner von Online-Dating-Portalen werden heutzutage oftmals im Internet gesucht, bevor ein Treffen stattfindet
©unsplash

Tinder ist eine der meistgenutzten Dating-Apps der Welt

Immer mehr Nutzer von Dating-Apps, wie etwa Tinder oder Lovoo, spionieren ihr Match im Vorfeld aus, wie eine Umfrage des IT-Security-Anbieters NortonLifeLock unter 1.000 deutschen Erwachsenen zeigt. Demnach suchen rund 52 Prozent der Nutzer, die online auf Partnersuche gehen, potenzielle Partner in sozialen Medien, über Suchmaschinen und Berufsnetzwerken. Manche geben sogar Geld für die Backround-Checks aus.

Knapp zwei Fünftel der Nutzer von Online-Dating-Websites oder -Apps (39%) haben eigenen Angaben zufolge schon einmal ein „Match“ verworfen, nachdem ihre Recherche neue Informationen über die Person ans Licht brachte. Mehr als jeder Zehnte fand Fotos, die auf falsche Angaben im Dating-Profil hindeuteten (11%), und rund acht Prozent stieß online auf Fotos, die als verstörend empfunden wurden.

„Der Report zeigt, wie viel Fremde über uns herausfinden können - Fremde, die einfach nur durch einen Vorschlag auf einer Dating-App oder -Website auf uns stoßen“, so Sarah Uhlfelder, Senior Director of Strategic Partners EMEA bei NortonLifeLock. „Diese Services entwickeln sich ständig weiter und werden um neue Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten ergänzt. Doch muss man sich auch im Klaren darüber sein, dass die Informationen, die man auf Dating-Profilen preisgibt, die eigene Privatsphäre gefährden können.“ 

Pressetext/Red.

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