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Österreicher erkennen Fake News nur schwer

Studie: Die Mehrheit der Bevölkerung hat Probleme damit, Falschinformationen zu identifizieren.
© Bertelsmann Stiftung/Forschungsinstitut Kantar Emnid

Studie zeigt: Mehrheit der Österreicher erkennt Fehlinformationen nur schwer

Für die Mehrheit der österreichischen und deutschen Bevölkerung ist es schwierig, korrekte und falsche Informationen auseinanderzuhalten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Bertelsmann Stiftung anlässlich des Salzburger Trilogs 2019. Demnach können 61 Prozent der Befragten in Deutschland und 59 Prozent der Befragten in Österreich nur „eher schwer“ bis „sehr schwer“ den Wahrheitsgehalt von Informationen erkennen. 81 Prozent der befragten österreichischen Bevölkerung gehen davon aus, dass es für andere Personen „eher schwierig“ beziehungsweise „sehr schwierig“ sei, Falschinformationen zu identifizieren. In Deutschland sind 84 Prozent der Befragten der Auffassung, dass dies für andere Menschen schwer sei.

Zur Studie:

Die Studie untersucht die Ansichten der Bevölkerung zum Umgang mit Informationen: von der Vertrauenswürdigkeit von Medien und Informationsvermittlern über die mögliche Problematik der Unterscheidbarkeit zwischen korrekten und manipulierten Informationen bis hin zum Umgang von Politikern mit Informationen. In Deutschland wurden 1.010 Menschen ab 14 Jahren zwischen dem 25. Juli 2019 und dem 30. Juli 2019 telefonisch befragt. In Österreich wurden 500 Menschen ab 15 Jahren zwischen 23. Juli 2019 und 07. August 2019 ebenfalls telefonisch befragt.

 

PA / RED

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