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Österreich präsentiert sich bei Expo unter neuem Slogan

Die Ausstellung, die im vergangenen Jahr noch dem Coronavirus zum Opfer fiel, soll 2021 nachgeholt werden.
© Pixabay

Dubai ist die erste arabische Stadt, die die Weltausstellung beherbergt.

Erstmalig in der Geschichte der Weltausstellung findet die Expo in einem arabischen Land statt. Nämlich in den Vereinigten Arabischen Emirate. Rund hundert österreichische Unternehmen werden sich unter dem gemeinsamen Slogan „Austria makes sense“ präsentieren. Ziel des österreichischen Beitrages soll es sein ein ganzheitliches Konzept zu zeigen, dass Mensch, Technologie und Umwelt miteinander verbindet. Wirtschafts- und Standortministerin, Margarete Schramböck (ÖVP) sagt, dass das Publikum, durch den kreativen Einsatz der Digitalisierung und österreichischer High-Tech-Lösungen, auf eine Reise eingeladen werden soll, die in der Tradition beginnt und in der Zukunft enden soll. Im Österreich-Pavillon sollen zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen aus dem eigenen Land präsentiert werden. Dies soll dazu führen die Unternehmen noch stärker in der Region zu positionieren, sagt Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Harald Mahrer.

Österreichische Firmen sichern sich Vorfeldaufträge

Einige heimische Firmen präsentieren sich nicht nur bei der Expo 2020, sondern haben auch Aufträge lukriert und wirken an verschiedenen Pavillons anderer Länder mit. Mit dabei ist etwa die Baufirma Porr. Gemeinsam mit Belhasa Six Construct realisierte man, für die Dubai Municipality, das „Deep Tunnel Storm Water System“-Projekt. Auch das Stahlbauunternehmen Unger ist auf der Expo tätig. Das Familienunternehmen ist für die Gestaltung von vier Eingangspavillons verantwortlich. Ebenfalls konnten sich einige Holzbaufirmen Aufträge im Vorfeld sichern. Der niederösterreichische Betrieb Rubner Holzbau beliefert den Oman mit Holzbauteilen für deren Pavillon. Tilly aus Althofen in Kärnten liefert dem Schweden-Pavillon Tischler- und Dreischichtplatten aus Naturholz. Die Raintime GmbH aus Niederösterreich ist für die Klimatechnik des österreichischen Pavillons zuständig. Außerdem präsentiert sie ihre Nebeltechnik.

Österreich-Pavillon setzt auf Digitalisierung

Der Österreich-Pavillon wolle mit kreativem Einsatz von Digitalisierung durch österreichsiche High-Tech-Lösungen glänzen, heißt es von Seiten der WKÖ. So realisiert das Architektur-Büro querkraft beispielsweise einen Pavillon, der die Vorzüge traditioneller Architektur mit innovativen Bauweisen verbindet. Kuratiert wird die Ausstellung von Ars Electronica Solutions und büro wien. Insgesamt werden sich auf der Expo 2020, in Dubai,  190 Länder und Oragnisationen präsentieren. Beginnen soll die Weltausstellung am 1. Oktober 2021. Enden soll sie dann am 31.März 2022.

APA/red

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