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ÖJC fordert Freilassung von Assange

Österreich soll Whistleblower Julian Assange Asyl gewehren.
@ Unsplash / Christian Spies

Das politische Interesse Großbritanniens ist im Fall Assange übermächtig.

Der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Fred Turnheim, fordert die britische Innenministerin Priti Patel in einem offenen Brief dazu auf, den in Auslieferungshaft verharrenden Wikileaks-Gründer Julian Assange freizulassen.
Erschreckend ist, dass UN-Sonderbotschafter Nils Melzer Großbritannien Folter und Rechtsbruch vorwirft.
„In diesem Fall funktioniert der Rechtsstaat nicht. Das politische Interesse, das dahintersteckt, ist einfach zu übermächtig“, kommentiert er in einem Radiointerview. Assanges gesundheitlicher Zustand sei bedenklich, heißt es.
Turnheim weist in diesem Zusammenhang auf den Beschluss des Europäischen Parlaments hin, in dem Whistleblowern innerhalb der EU ein besonderer Schutz zu teil wird. Der ÖJC-Präsident ruft alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und besonders die österreichische Bundesregierung auf, im Rahmen des Beschlusses des Europäischen Parlaments, Assange politisches Asyl zu gewähren.
„Ohne Whistleblower gibt es keinen investigativen Journalismus“, ist Turnheim überzeugt und daher sollten alle Journalisten solidarisch sein mit jenen Quellen, aus denen sie Geschichten beziehen. Eine Quelle ist eben Julian Assange.

ÖJC Brief zur Freilassung Assanges

 

PA/Red

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