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In der Ausgabe 3/2013 thematisierte ExtraDienst den fragwürdigen Umgang von ORF-Programmchefin Kathrin Zechner mit ihren Mitarbeitern. Etliche Medien übernahmen die Aufreger-Story. Zechner schaltete ihren Anwalt ein.

In der neuen Ausgabe (4/2013) bringt ExtraDienst nun ein aufwühlendes Interview: Mit Elisabeth Breuer, die unter Zechner bei den Vereinigten Bühnen Wiens gearbeitet hat. Breuer sagt: „Zechner hat mein Leben zerstört, ich wollte sterben.“ Von Mobbing, Schreianfällen und Alkohol ist die Rede...

Hier ein paar Auszüge aus dem Interview, das Sie in voller Länge im neuen ExtraDienst lesen können.

Elisabeth Breuer über...

... Zechners Charakter: „Ich kenne niemanden, der so böse ist. Sie ist unfassbar falsch, verschlagen, hinterhältig.“

... Zechners Cholerik: „Sie schreit mörderisch. Sie hat auch mich angeschrien. Wie oft? Einmal in der Woche ist wahrscheinlich untertrieben.“

... Alkohol am Arbeitsplatz: „Sie hatte ja schon zu Mittag den Grind vom Rotwein in den Mundecken, wenn Sie wissen, was ich meine. Es war furchtbar! Ich aber bin Antialkoholikerin – und das war schon das nächste Problem: Man muss mit ihr saufen gehen, muss ihre Scherze mögen.“

... Intrigen:  „Zechner hat mich einmal in der Büroküche bei einem Kaffee angesprochen. Da war sie erst zwei Monate im Haus. Es ging um einen Vorgesetzten von mir, den Künstlerischen Leiter Michael Pinkerton. Mit dem war sie nicht zufrieden. Gegen den wollte sie mit mir eine Intrige spinnen. Sie sagte: Den drehen wir raus, den brauchen wir nicht. Seine Arbeit kannst du mitmachen. Kriegst halt dafür ein bisserl mehr Geld.“

... die Auswirkungen der Zusammenarbeit mit Zechner auf ihre Gesundheit: „Am Anfang wog ich rund 72 Kilo, am Ende – obwohl ich sehr groß bin – hatte ich nur noch 61 Kilo. Ich hatte einen Bodymassindex von 16 oder 17. Wie ein Schispringer. Ich wurde einmal sogar mit der Rettung aus dem Büro geholt, mit Verdacht auf Herzinfarkt. Mit 54 Jahren war ich dann arbeitsunfähig. Ich habe mich zwei Jahre überhaupt nicht erfangen und war gerade erst wieder sechs Wochen auf Rehab.“

... ihr Fazit der Ära Zechner bei den Vereinigten Bühnen Wien: „Frau Zechner hat mein Leben zerstört. Sie hat mich so gemobbt, dass ich schwer krank geworden bin. Mein Mann war in dieser Lebensphase mein rettender Engel. Denn eigentlich wollte ich sterben.“