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Mehr offene Daten

 

Mehr offene Daten für Künstliche Intelligenz und Startups

 

Daten des öffentlichen Sektors und wissenschaftliche Informationen, die mit Steuergeldern finanziert werden, sollen künftig über maschinenlesbare Formate besser zugänglich und stärker weiterverwendbar werden. Auf eine entsprechende Reform der sogenannten PSI-Richtlinie über Open Data und Informationen des öffentlichen Sektors (Public Sector Information) haben sich am Dienstagabend Verhandlungsführer des EU-Parlaments, des Ministerrates und der Kommission geeinigt.

Alle Inhalte der öffentlichen Verwaltung, die im Rahmen nationaler Vorschriften über den Zugang zu Dokumenten zugänglich sind, dürfen damit grundsätzlich bald auch kostenlos durch Dritte verwendet werden. Öffentliche Stellen dürfen dafür nicht mehr als die Mehrkosten in Rechnung stellen, die ihnen entstehen, wenn die Daten weiterverwendet werden. Von diesem Prinzip wird es nur "wenige begrenzte Ausnahmen" geben. Vor allem Startups und der Mittelstand sollen sich so einfacher neue Märkte rund um datengestützte Produkte und Dienstleistungen etwa im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erschließen können.

Bildcredit: pixabay