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Handelsverban und GPA-djp machen gemeinsame Sache

 

Fairness im Online-Handel auch für internationale Player gefordert

 

Der digitale Wandel hat internationale Online-Händler wie Amazon oder Alibaba unter die erfolgreichsten Unternehmen der Welt katapultiert. Diese "Digital Champions" genießen zurzeit wie viele andere internationale Konzerne massive Wettbewerbsvorteile im Vergleich zu mittelständischen heimischen Unternehmen, so die Aussendung der beiden Organisationen.

 

"Wir wollen nicht den Marktplatz Amazon verbieten, sondern lediglich sicherstellen, dass der Konsument langfristig von fairen Preisen auf einem vielfältigen Markt profitiert, und Händler in einem fairen Wettbewerbsumfeld tätig sein können. Daher sollten marktmächtige Digitalkonzerne wie Amazon dazu verpflichtet werden, gewerblichen Nutzern diskriminierungsfrei Zugang zu ihren Diensten zu gewähren, Gleichbehandlung sicherzustellen und einen Teil ihrer Daten anonymisiert offenzulegen. Der Handelsverband empfiehlt hierfür eine gesetzliche Regulierung mittels Marktplatz-Infrastrukturgesetz – vergleichbar zum Telekommunikationsgesetz", erklärt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes.

Die digitale Wirtschaft und insbesondere globale Online-Giganten aus den USA und China müssen dringend klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer lückenlosen steuerlichen Erfassung unterworfen werden, um den Steuervorteil gegenüber der traditionellen Wirtschaft auszugleichen. "Der internationale Online-Handel darf nicht länger als Steuerparadies für Online-Giganten aus Drittstaaten instrumentalisiert werden", ergänzt Barbara Teiber, Bundesvorsitzende der GPA-djp.

Bildcredit: pixabay