Skip to content. | Skip to navigation

Nachrichtenagenturen geraten im digitalen Wandel unter Druck

 

London School of Economics erforschte Lage der europäischen Nachrichtenagenturen 

 

Im digitalen Wandel werden auch Nachrichtenagenturen herausgefordert, die ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen. So der zentrale Befund einer umfangreichen Studie der London School of Economics (LSE). Zugleich betonen die Studienautoren, dass Nachrichtenagenturen eine steigende Bedeutung als Garanten für verlässliche Information zukomme. In der Politik fehle allerdings das Bewusstsein dafür.

 

Partner bei der Erstellung des Reports, der in London präsentiert wurde, war die Nachrichtenagentur-Vereinigung EANA mit insgesamt 32 Mitgliedern. Neben dem Hauptprojekt erarbeiteten vier internationale Forscherteams zusätzliche Fallstudien zu ausgewählten Themen. Der generelle Befund klingt nicht erfreulich für die Agenturen. Die "radikale Transformation des Medienmarkts" bedeute eine Krise für traditionelle Medien - und auch für die Nachrichtenagenturen.

Bildcredit: pixabay