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Dr. Warzilek, Geschäftsführer des österreichischen Presserats.

 

Die Kronen Zeitung ist Nummer eins bei Verstößen gegen den Ehrenkodex

 

Im Vergleich zu 2016 wurden mehr Beschwerden eingereicht, aber es kam zu weniger Verstöße gegen den Ehrenkodex. Insgesamt wurden 320 Fälle eingebracht. Die Senate haben 27 Verstöße festgestellt. Die Top-3-Medien bei den Verstößen sind die Kronen Zeitung mit 10, Österreich mit sechs und Heute mit drei Rügen durch den Presserat.

Laut Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Presserats, liegen insgesamt die Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte an der Spitze, wohingegen die Diskriminierungsfälle zurückgegangen seien. Besserung gäbe es auch bei der Nicht-Berichterstattung über Suizide.

oe24.at veröffentlichte unnötige Details über einen Kindesmissbrauchsfall aus Australien. Der Presserat hält fest, dass das Ethik-Verständnis österreichischer Medien nicht mit dem britischer und australischer Medien vergleichbar sei.

 

Bildcredit: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner