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US-Magazin bringt Leitartikel über den österreichischen Bundeskanzler

 

Bundeskanzler Sebastian Kurz ist auf der aktuellen Europa-Ausgabe des Time-Magazins am Cover abgebildet. Der dazugehörige Leitartikel hat die Überschrift: „Österreichs junger Bundeskanzler bringt die extreme Rechte in den Mainstream“. In dem Bericht geht es um den politischen Werdegang des ÖVP-Politikers und um die Bewältigung der Flüchtlingssituation an Österreichs Grenzen in den letzten Jahren. In diesem Zusammenhang spricht die Time vom „Nationalhelden Kurz“, dem durch die Schließung der Balkanroute ein großer Coup gelungen ist. Sie schreibt, dass es der Jungpolitiker verstanden hat, „die brennendsten Themen Europas wie ‚Identität, Islam und Immgration’ für seine Zwecke zu vereinnahmen“.  So wird Kurz wörtlich zitiert, wenn es in Bezug auf verschiedene Staaten der EU heißt: „Die die keine klaren Grenzen für Migration setzen, werden sich bald als Fremde im eigenen Land fühlen.“

Weiters heißt es bezüglich der Zusammenarbeit mit der FPÖ, dass er „erkannt hat, dass die Ausgrenzung der Rechtsextremen in Europa nicht dazu geführt hat, diese zu stoppen“. Laut Time-Artikel ist es Kurz nicht daran gelegen, „seine Partner auf der rechten Seite zu mäßigen oder zumindest ihre dunklen Instinkte zu kontrollieren“. Es geht also um den Rechtsruck in der österreichischen Politik, den Time thematisiert. Allerdings wird auch gesagt, dass sich Kurz selber als „Brückenbauer“ versteht. Wobei laut dem Artikel nicht wirklich klar ist, in welche Richtung diese gehen sollen. Kurz will aber nach eigenen Angaben den politischen Dialog in alle Richtungen ehrlich führen. Gegen Ende des Artikels wird Kurz mit folgenden Satz zitiert: „Ob du es magst oder nicht, letztendlich entscheidet das Volk.“

Bildcredit: Time Magazin