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Presse trennt sich von Martin Leidenfrost

 

Der Chefredakteur der Tageszeitung  Die Presse, Rainer Nowak, schreibt in der Samstagausgabe, dass die Kolumne „Der letzte Kreuzritter“ von Martin Leidenfrost nicht mehr erscheinen werde. Er begründet diesen Schritt, wie folgt: „Wir konnten uns mit Martin Leidenfrost nach laufender Diskussion über Form und Inhalt auf keine gemeinsame Linie für das Format einigen.“ Die Reiseminiaturen des Journalisten werden allerdings weiterhin im Spectrum-Magazin des Blattes erscheinen.

Grund für die Einstellung der Kolumne sind Äußerungen Leidenfrosts wie beispielsweise, dass „Rechte der Homosexuellen zur ‚todernsten Staatsdoktrin’ verkommen oder dass schwule Ehepaare zur ‚Ikone unserer Zeit“ geworden wären“. Es gab nämlich eine Empörung unter den Lesern. Folgender Kommentar Leidenfrosts soll auch den Presserat beschäftigen: „Mich verstört die Willkür, mit der ausgerechnet den Homosexuellen das Los zugefallen ist, die Speerspitze in der Auflehnung des Menschen gegen die Natur abzugeben.“

Bildcredit: Pixabay