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Die Regierungsriege ist nach wie vor Top in der Berichterstattung

 

Kanzler und Innenminister belegen Platz eins und zwei, Vizekanzler komplettiert das Medienpodium

 

Aus dem aktuellen APA-DeFacto-Politikerranking, das monatlich die Berichterstattung von fünfzehn heimischen Tageszeitungen auswertet, geht Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Jänner 2019 als meistgenannter Politiker Österreichs hervor. Kurz baut seine Medienpräsenz mit insgesamt 1.426 Beiträgen leicht aus (+10 Prozent), was u.a. auf die im Mindestsicherungsdiskurs geäußerte Wien-Kritik (Stichwort „Langschläfer“), die Vorstellung der EU-Wahlliste der ÖVP sowie ein von Davos aus geführtes Telefonat mit Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zurückzuführen ist.

Innenminister Kickl, der mit einer viel kritisierten Aussage zur Europäischen Menschenrechtskonvention für Aufmerksamkeit sorgte, belegt den zweiten Rang im APA-DeFacto-Politikerranking. Mit 825 Beiträgen erreicht Kickl bereits zum fünften Mal in Folge eine Platzierung unter den medialen Top-5-Politikern des Landes. Im Zusammenhang mit der umstrittenen Aussage findet Kickl mit seinem sechsten Misstrauensantrag im Nationalrat bzw. einer Gerichtsverhandlung gegen Listengründer Peter Pilz (Platz 29, 149 Beiträge) Eingang in die mediale Berichterstattung.

Auf Platz drei folgt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der gegenwärtig im Papa-Monat weilende Vizekanzler verzeichnet insgesamt 612 Beiträge und wird im Jänner mehrheitlich in Verbindung mit einem Prozess gegen PR-Berater Rudi Fußi genannt. Seine Teilnahme am Akademikerball der FPÖ sowie die bei der Regierungsklausur im Zentrum stehende Steuerreform zahlen zusätzlich auf Straches Medienpräsenz ein.

Bildcredit: GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com