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Der Auflauf von Top-Managern der Werbe- und Medienbranche am diesjährigen Opernball war ganz schön groß.

 

Auch über die Reihe jener hinausgehend, die berufsbedingt anwesend sein „müssen“. Nicht anwesend sein musste Niki Fellner mit seiner Frau Valerie. Die ruhten sich vom anstrengende Häusl-Bau aus und versuchten, ein bisschen Abwechslung in ihr Leben zu bringen, das im Moment mit den Niederungen des Nestbaus belastet ist. Aus dem gleichnamigen Verlag düste Oliver Voigt durch die Wandelgänge. Er quittierte ein schamloses Gerücht mit einem breiten Grinser. Das besagt, dass Eva Dichand wegen Voigt das Domizil an der Hohen Warte mit ihrem Mann verlassen und in die Innenstadt übersiedelt sei. Letztgenanntes stimmt. Aber wegen Oliver Voigt?

Vor der Loge von Klemens Hallmann, dem Millionär mit seinem schönen Model Barbara Meier, platzierten sich Rudi Kobza und W24-Chef Marcin Kotlowski, der wunderbare Anekdoten über das Leben mit seiner russischen Frau zum besten gab. Wäre unser Verleger Christian W. Mucha mit der russischen Seele nicht ebenso bestens vertraut – von dem hätte er viel lernen können.

Kobza erzählte stolz, dass er unter die Kaffee-Produzenten gegangen sei: Er habe einen genialen Barista kennengelernt, dem freilich das Geld ausgegangen sei. Dabei sei es da gar nicht um so viel Kapital gegangen. Er habe das notwendige Kleingeld und die Kreativität der Vermarktung eingebracht, gemeinsam sei man gut unterwegs. Es mache ihm ebensoviel Spaß wie seine neue Agentur. Und Kobza versprach, ein Päckchen Kaffee an die ExtraDienst-Redaktion zu schicken. Wir warten gespannt. Das Wasser läuft uns schon im Mund zusammen.

Viele Medienmenschen schwänzten den Opernball und nicht nur HC Strache postete von der idyllischen Almhütte. Auch Helmut Brandstätter setzte sich in der Energiewoche ebenso zum Schifahren ab wie sein Kollege Rainer Nowak von der Presse. Ob der Letztgenannte den Job vom Erstgenannten übernimmt? Weder Brandstätter (am Arlberg) noch Nowak (in Kitzbühel) wollten sich dazu äußern. ExtraDienst freilich weiß, dass Brandstätters Vertrag im Spät-Frühjahr des nächsten Jahres ausläuft. Dann steht er im 65. Lebensjahr und muss wohl überlegen, ob er den Kontrakt verlängert. Und Nowak, dem Möglichkeiten beim ORF aber auch im Schoß der mächtigen Raiffeisen-Organisationen angedichtet werden, könnte dann entweder auf den Küniglberg oder auf den Leopold-Ungar-Platz wechseln.

Am Ball strahlten auch Uschi Fellner-Pöttler im roten Glitzerkleid und ihr Ehegespons Christian Pöttler. Unser Verleger als emsiger Fotograf konnte zudem eine ganze Reihe Prominenter vor die Linse bekommen. Von Kathi Stumpf mit ihrem Freund Alexander Beza über Gery Keszler bis zu Victoria Swarovski. Den einen oder anderen Tanz wagten zudem Silvia Schneider, Beauty-Doktor Arthur Worseg mit Gattin Kristina oder Waris Dirie. Die zischte am ED-Verleger vorbei, der Kanzler nahm sich Zeit für einen freundlichen Handshake. Schwerer Fehler, denn die Puls 4-Reporterin neben Mucha nutzte die Gunst der Stunde für möglichst viele holprige Fragen. Kam aber nur bis zur dritten. Da marschierte der Kanzler samt Entourage ab. Einfach so. Die Puls 4-Reporterin hatte wenigstens ihr Interview.

Das bekannte Nackt-Model Cathy Lugner, verrückterweise für oe24.at als Interviewerin unterwegs, von etlichen Opfern der Begierde nicht. Schlimmste Niederlage: Der Ex-Mann Richard Lugner wies seine drei Securities an, sie erst gar nicht in die Loge zu lassen. Tempora mutantur.