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Wiener Zeitung hat neuen Chefredakteur

 

Nach der einstimmigen Wahl des Aufsichtsrates wird Walter Hämmerle ab 1. Oktober 2018 Chefredakteur bei der Wiener Zeitung. Vorgeschlagen wurde er vom Geschäftsführer Martin Fleischhacker, da er schon fast siebzehn Jahre bei dieser Tageszeitung beschäftigt ist. Seine Funktionsperiode – sie muss noch formell vom Bundeskanzleramt bestätigt werden – dauert wie die von Fleischhacker - bis Ende August 2021.

Hämmerle kommt aus Lustenau in Vorarlberg. Er studierte Politikwissenschaft und Publizistik in Wien, und promovierte bei Heinrich Neisser über Kommunalpolitik. In diesem Bereich war er auch zunächst tätig, vor allem von 1998 bis 2001 in der Wiener ÖVP. Danach kehrte er der Politik den Rücken, und wurde Innenpolitik-Redakteur bei der Wiener Zeitung. Nach der Abberufung von Reinhard Göweil vor etwa einem Jahr hat Hämmerle bereits interimistisch die Leitung der Redaktion übernommen. Er schrieb auch ein Buch mit dem Titel „Der neue Kampf um Österreich: Die Geschichte einer Spaltung und wie sie das Land prägt“. Dieses ist in der „Edition a“ heuer erschienen.

Er sagt selber, dass „die Zeiten für Qualitätsjournalismus nicht leicht seien, ‚Fake News“ und interessegeleitete Informationskanäle bedrohen die Glaubwürdigkeit etablierter Medien. Gleichzeitig verändern Digitalisierung und ein 24-Stunden-Nachrichtenfluss Produktionsprozesse und Leseverhalten. Darauf gilt es, Antworten zu finden.“

Bildcredit: Archiv