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ORF-General Alexander Wrabetz hat die Qual der Wahl

 

Politik und Redakteure haben unterschiedliche Favoriten

 

Dass zurzeit unzählige Führungspositionen im ORF zu vergeben sind, ist kein Geheimnis. Dass dabei politische Befindlichkeiten eine Rolle spielen ebenso wenig. Nach Monaten der Ankündigung wird es auf jeden Fall schön langsam etwas mit den Channel-Managern für ORF 1 und ORF 2, die Generaldirektor Alexander Wrabetz, so gerne installieren würde.

Für die beiden Positionen wurden in den letzten Tagen Hearings der Kandidaten abgehalten. Unter anderem durften sich auch die TV-Mitarbeiter des ORF ein Bild von ihnen machen. Laut Medienberichten schnitten unter den rund 200 Anwesenden ORF-Redakteuren die derzeitige ORF-1-Infochefin Lisa Totzauer (für ORF 1) und TV-Entwicklungschef Stefan Ströbitzer (für ORF 2) am besten ab.

 

Die Qual der Wahl

Das Votum der Redakteure ist freilich nicht bindend. Wrabetz nimmt sie wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis. Denn von der Regierung war statt Ströbitzer Alexander Hofer für den Posten des Channel Manager für ORF 2 favorisiert worden. Das gibt Wrabetz nun Möglichkeiten. Stellt er sich auf die Seite der Belegschaft? Oder lässt er sich vom politischen Druck beeinflussen?

Spannende Zeiten für den ORF und seinen General. Heute Mittwoch geht es mit den Hearings der neuen Chefredakteure für ORF 1 und ORF 2 weiter. Wrabetz hat also noch etwas Zeit, sich zu überlegen wohin er sich dieses Mal biegt.

Bildcredit: ORF