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Unternehmen in Wien klagen über Internet

Grund sind laut einer Umfrage die langsame Geschwindigkeit und häufige Störungen.

Zu langsam und störungsanfällig: Wiens Unternehmen sind mit der Leistung ihrer Internetverbindung nur mäßig zufrieden. Das hat eine Umfrage der Wiener Wirtschaftskammer ergeben.

„Fast 40 Prozent der Wiener Unternehmen sind mit der Leistung ihrer Internetverbindung wenig oder gar nicht zufrieden. Ich muss ehrlich sagen, in dieser Höhe haben wir das nicht erwartet", sagte Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting, am 14. Mai bei der Präsentation der Ergebnisse. Nur 23 Prozent der Befragten gaben an, mit der Leistung des Internets sehr zufrieden zu sein.

Hauptkritikpunkte der Befragten waren dabei die mangelnde Geschwindigkeit der Verbindung (57 Prozent) und die Häufigkeit der Störungen (29 Prozent). 27 Prozent der Unternehmen hätten vier Mal pro Jahr oder öfter eine Störung mit der Internet-Verbindung, 16 Prozent mehr als zehn Mal.

Die Qualität der Internetversorgung hänge auch vom Bezirk ab: Der Umfrage zufolge waren vor allem Unternehmen in Hietzing (56 Prozent), Simmering (50 Prozent), Döbling (49 Prozent) und Liesing (48 Prozent) unzufrieden.

Die häufigsten Internetanwendungen sind E-Mail (98 Prozent) und Online-Banking (92 Prozent). 74 Prozent verwenden das Internet um gezielt etwas in Datenbanken zu suchen. 62 Prozent betreiben online den Datenaustausch mit Behörden. 58 Prozent versenden große Dateien und 54 Prozent nutzen Cloud-Computing.

Abgefragt wurde auch, was den Unternehmen in Sachen Internet wichtig ist - nämlich die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit (73 Prozent) und eine garantierte Bandbreite (52 Prozent). Einen Aufholbedarf gebe es dabei bei den verfügbaren Bandbreiten. Durchschnittlich konnten die Unternehmen nur eine Upload-Geschwindigkeit von 19,2 Mbit/s nutzen. Beim Download waren es „magere“ 66 Mbit/s.

APA/Red/MH

Bildcredit: Pixabay