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Der Hacker-Angriff auf die olympische Infrastruktur scheint eine Übung gewesen zu sein

 

Zu Beginn der olypischen Spiele machte die Nachricht weltweite Schlagzeilen. Hacker hatten die Infrastruktur der Spiele angegriffen. Schnell war man mit Schuldzuweisungen bei der Hand. Zuerst vermutete man die Nordkoreaner dahinter, dann drehte sich der Fokus auf Russland. Rache für den Ausschluss zahlreicher Athleten sei es gewesen.

Laut Kaspersky Labs war es allerdings keines von beiden. Die Sicherheitsforscher hatten Zugang zu der eingesetzten Malware und glauben die Missetäter nun ermittelt zu haben. In seiner Untersuchung der Malware musste Kaspersky feststellen, dass sie wohl explizit dazu geschrieben wurde, um falsche Fährten zu legen. Laut Kaspersky handelt es sich eindeutig um eine "False Flag" – soll heißen, die wahren Angreifer wollen den publikumswirksamen Angriff auf die Spiele anderen in die Schuhe schieben. Die Forscher gehen so weit zu behaupten, dass ein Hauptziel des Angriffs das Verwirren von Sicherheitsforschern und legen falscher Fährten war, wie heise.de berichtet.

Bildcredit: Adobe Stock