Skip to content. | Skip to navigation

 

In 29 Punkten angeklagt

 

Das Urteil des Wiener Handelsgerichts ist noch nicht rechtskräftig, doch 27 der vom Verein für Konsumenteninformation angeklagten Vertragsbestimmungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Fernsehanbieters Sky Österreich GmbH sind gesetzeswidrig, das verkündete das Wiener Handelsgericht in erster Instanz (am 8.10.2018).

Die beanstandeten Vertragsbestimmungen betreffen beispielsweise die Kündigungsbedingungen. Diese seien gröblich benachteiligend. Des Weiteren ist die Vorgehensweise von Sky, die vorsieht das Leihreceiver oder Smart Cards innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende auf eigene Kosten und Risiko zurückgesendet werden müssen, und bei Nichterfüllung Schadenersatz zu leisten ist, laut Gericht unzulässig. Auch die Kundenakquise sei rechtswidrig, denn telefonisch abgeschlossene Verträge müssen vom Kunden nochmals schriftlich bestätigt werden, was Sky laut APA Mitteilung so nicht handhabt.

Bildcredit: sky.at