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US-Digitalmedien bauen Mitarbeiter ab

 

US-Nachrichtenplattformen kämpfen mit sinkenden Werbeeinnahmen und hohen laufenden Kosten. So hat der CEO der Plattform Buzzfeed Jonah Parettis in einem Brief an Mitarbeiter geschrieben, dass das Unternehmen die Zahl der Beschäftigten um 15 Prozent senken wird müssen. Das bedeutet, dass 250 Stellen abgebaut werden. Von den internationalen Niederlassungen soll das Büro in Spanien geschlossen werden.

Auch die Firma Verizon Communications, zu denen Onlineplattformen wie Huffington Post, Yahoo und AOL gehören, wird sich, wie jetzt bekannt wurde, von 800 Mitarbeitern trennen. Außerdem kündigte Warner Media an, seine digitale Dependance Warner Media Investments zu schließen. Bereits im November 2018 wurde die Redaktion der Newssite mic.com geschlossen. Von diesen Vorgängen profitieren laut Analysten die Internetgiganten Google, Facebook und Amazon. Sie werden bis 2020 mehr als die Hälfte der weltweiten Werbeausgaben untereinander aufteilen können. Das gelingt laut den Analysten dadurch, dass sie durch ihre besseren technologischen Möglichkeiten Werbekunden zielgenauer erreichen.

Manche dieser Medien verlegen sich auf ein Abomodell: So brachte diese Form der Bezahlung bei „The New Yorker“ laut Guardian 118 Millionen Dollar (etwa 103 Millionen Euro) an Umsatz ein. Dabei ist allerdings die Printausgabe miteingerechnet. Auch Condé Nest wird mit seinen Magazinen Vogue, Glamour, AD und GQ bis Ende 2019 auf eine Bezahlvariante umsteigen. Andere Medien wie beispielsweise das Wall Street Journal setzen auf Podcasts.

Bildcredit: Pixabay