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© Kurier

Satire aus dem Hause Kurier

Das neue Nachrichtenangebot darf keinesfalls mit „Fake News“ verwechselt werden.

Wenn ein seriöses Qualitätsmedium wie der Kurier ankündigt, mehr oder weniger „falsche Nachrichten“ verbreiten zu wollen, dann wird die Branche hellhörig. Deshalb gleich die Entwarnung: die (wahrscheinlich) gar nicht mal so falschen Nachrichten (heutzutage sagt man Fake News) werden mit einer Prise Humor versehen und als Satire feilgeboten. Das in Planung befindliche Satireprogramm kommt von den Kurier-Mitarbeitern Pammesberger, Dieter Chmelar, Guido Tartarotti und Birgit Braunrath

"Kurier"-Chefredakteurin Martina Salomon ließ zuerst den STANDARD wissen, dass am 1. April ein brandneues Satireportal mit dem Titel "Kurier mit Schlag" an den Start geht. Und das sei kein 1.April-Scherz. Der erste Trailer wurde bereits gedreht, Mitte März geht der Probebetrieb fix los. Viermal jährlich, so der Plan, werden die Protagonisten ihre Satireshow vor einem Live-Publikum aufführen. Dass dabei die Kameras mitfilmen, und daraus Sendungen für Kurier TV gemacht werden, scheint gewiss. 

Eine Einbindung des Contents unter der Domain kurier.at wird es jedoch nicht geben. Den Hauptausschlag für diese Entscheidung diktiert der Branchenriese Google. Schließlich sind Satire-Nachrichten, technisch betrachtet, oft nichts anderes als Falschmeldungen. Die Algorithmen der (Such-)Maschinen sind offenbar noch immer nicht smart genug, um Satire von Fake News zu unterscheiden. Spaß hin oder her: Den Google-Traffic samt Ad Impressions will man sich nicht entgehen lassen. Darum wird eine frische URL lanciert, die der Domain kurier.at nicht schaden kann.