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Würdigung für interessante Recherchen

 

Am 5. November 2018 wurde der Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis von der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien verliehen. Er ist mit 20.000 Euro dotiert, und wird in vier Kategorien vergeben. Dabei wählte dieses Jahr die Jury folgende Beiträge aus:

Im Bereich Print wurden Philip Pramer, Gabriele Scherndl und Elisa Tomaselli für den im  Standard-Album erschienene Artikel über „Elena und ihre stille Armee“ prämiert. Es geht dabei um eine 24-Stunden-Betreuerin, die stellvertretend für 60.000 Personenbetreuer in ganz Österreich steht. Der Text ist im Rahmen eines FH-Studienprojektes entstanden.

In der Klasse TV gewannen Lisa Gadenstätter und Elisabeth Gollackner mit der ORF-Dokumentation „Schluss mit Schuld – Was der Holocaust mit mir zu tun hat“. Darin kommen drei Holocaust-Überlebende zu Wort. Mit Kindern einer Schulklasse wird die Geschichte erfassbar gemacht und ein Bezug zur Gegenwart hergestellt.

Beim Medium Radio geht dieses Jahr der Preis an Alois Schörghuber über sein Feature „Daheim oder ins Heim“ für die Ö1-Sendereihe „Moment am Sonntag“. Darin werden verschiedene Pflegesituationen wie 24-Stunden-Betreuung daheim, mobile Pflege, Pflegeheime für behinderte Menschen und die Pflege in Seniorenheimen beleuchtet. Schörghuber lässt sowohl Pflegende als auch Gepflegte, aber auch Vertreter von Betreiberorganisationen und unabhängige Experten zu Wort kommen.

In der Kategorie Online sind die Sieger Rainer Fleckl, Maria Kern, Christoph Hanslik, Johannes Kaiser und Christine Grabner von Addendum für das Projekt „Wie weit reicht der Arm des Glücksspiels“. Dabei geht es einerseits über das Aufzeigen von Gefahrenfeldern wie Sportwetten und Online-Glücksspiel und über Spielsucht ganz allgemein, andrerseits aber auch um Aufdecker-Geschichten über Novomatic und die Casinos Austria.

Mit Anerkennungspreisen wurden außerdem noch Arbeiten von Christoph Zotter („Profil“), Melisa Erkurt (biber“) und Saskia Sautner-Schwaiger („Falter“) gewürdigt. Im Bereich TV waren es die ORF-Journalisten Max Nicholls, Marion Pringlinger und Robert Neumüller. Beim Hörfunk gingen die Ehrungen an Kerstin Tretina und Bea Sommersguter von Ö1. Zum Schluss erhielten Julia Schilly und Sebastian Pumberger von „derstandard.at“ noch diese Auszeichnung.

Bildcredit: Erzdiözese-wien.at