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Das Oberlandesgericht entschied mehrfach zu Gunsten Pirkers

 

Der Kampf um die Kurier Anteile der Verlagsgruppe News geht in die nächste Runde. Laut Entscheidung vom Oberlandesgericht Wien gehört der Magazinkonzern nur noch Pirker und der Familie Fellner. Der Kurier Zeitungsverlag geht dabei leer aus. Pirker und Fellner haben die Anteile zwar gegen deren Willen, laut Gericht aber zurecht erworben.

Pirker übernahm 2016 eine Call-Option für weitere 25,3 Prozent der Kurier Anteile um die jetzt gestritten wird. Diese Option zog er 2018, nachdem die Forderung eines Kapitalnachschusses in Höhe von rund sechs Millionen Euro vom Kurier verweigert wurde.

Der Kurier bestreitet vor Gericht die rechtswirksame Ausübung Pirkers Option auf die im Kurier-Eigentum stehenden Anteile der News-Gruppe. Um diese vor dem Zugriff Pirkers zu schützen, wurden sie an die Futurezone GmbH verkauft. Dieser Verkauf wurde vom Gericht als unwirksam erklärt.

Beide Entscheidungen des Oberlandesgerichts fallen zu Gunsten Pirkers aus. Als letzte Möglichkeit kann sich der Kurier per außerordentlichen Revisionskurs an das Höchstgericht wenden. Ein solcher Versuch wurde bislang nicht bestätigt.  

DK

Bildcredit: VGN